Michael Ebling
Herr Abgeordneter Dr. Bollinger. Dann wiederhole ich mich noch einmal: Anfangs waren die Infopoints an sieben Tagen in der Woche besetzt. Eine dauerhafte Besetzung durch ehrenamtlich Helfende war nicht leistbar. Aus diesem Grund konnte eine ausreichende Beratungsleistung langfristig nur durch hauptamtliches Personal sichergestellt werden. Eine Personalisierung durch das Ehrenamt – das wurde schon gefragt, aber ich wiederhole es sicherheitshalber noch einmal – über Hilfsorganisationen oder Feuerwehren war nicht möglich, da die ehrenamtlichen Kräfte nach der Akutphase des Einsatzes wieder zurück in ihre Berufe mussten. Kommunen konnten selbst keine ausreichenden Personalressourcen – weder kurz- noch langfristig – stellen. Ausnahme war die Stadt Bad NeuenahrAhrweiler. Die Verbandsgemeinde Altenahr hatte bereits einen guten Kontakt zu dem in Gründung befindlichen Helferstab. Mit dem Helferstab gab es auch eine Vernetzung mit weiteren ungebundenen Helferinnen und Helfern. Ich sprach schon von der Ortsnähe, die auch durch die Hauptakteurin gegeben war. Insofern hatte man mit der m2a artitude ein Unternehmen, über das man schnell und unbürokratisch Personal unter Vertrag nehmen konnte. Ich glaube, wenn man anders entschieden hätte, dann wäre das vorwerfbar, aber in dieser Situation genau mit der Kenntnis und dem Angeforderten an Leistung so zu entscheiden, bleibt im Rückblick richtig. (Abg. Michael Frisch, AfD: Keine Antwort auf die Frage!)
