Alexander Schweitzer
Vielen Dank, Herr Präsident. – Ich finde, der beste Weg, den wir jetzt gefunden haben, ist das Instrument der sogenannten Transformationsbegleiterinnen und Transformationsbegleiter. Die Transformationsagentur – das habe ich schon bei anderer Gelegenheit im Ausschus erwähnt – ist ein ganz kleines Team. Wir haben keine riesigen Strukturen aufgebaut, sondern wir wollten schnell ins Arbeiten kommen und haben über eine Ausschreibung ein kleines Team gefunden. Was wir darüber hinaus jetzt brauchen und engagiert umsetzen, ist in einigen Regionen das Team der Transformationsbegleiterinnen und -begleiter. Das wird von starken Partnern des Landes Rheinland-Pfalz getragen, die im Bereich Weiterbildung und Qualifizierung schon seit vielen Jahren mit uns zusammenarbeiten. Ich würde exemplarisch, ohne sie hervorzuheben und andere damit unter den Tisch fallen zu lassen, die Gesellschaft Arbeit und Leben nennen, die hier in Mainz angesiedelt ist, Rheinland-Pfalz und das Saarland gut kennt, einen Bezug zu vielen Unternehmen hat und sehr genau weiß, was in den Unternehmen los ist, weil sie schon seit Jahren mit ihnen zusammen Personalentwicklung und Unterstützung im Betriebswirtschaftlichen macht. Die sagen deshalb nicht, wir haben eine Schablone, die wir uns einmal ausgedacht haben, und da gibt es dann eine PowerPoint-Präsentation, die wir beim Schreinerbetrieb genauso wie beim Industriebetrieb zeigen, und wenn morgen eine Metzgerei sagt, wir müssen transformieren, dann sagen wir, okay, wir zeigen dieselbe Präsentation. Das soll es geben im Beratungswesen. Das machen wir hier nicht, sondern das sind sehr maßgefertigte, gute Angebote, die tatsächlich auch deshalb gut angenommen werden, weil sie etwas mit dem Unternehmen und dem Land Rheinland-Pfalz zu tun haben. Ich glaube, das ist ein kluger Weg gewesen, der sich in der alltäglichen Praxis bestätigt. (Abg. Martin Haller, SPD: Wunderbar!)
