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Marco Weber

FDP 30.03.2023 Sitzungen 18/42

Ui, ui, ui! – Zuruf von dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Noch negativer?) ein Tourismusmarketing auf Sparflamme. Anschauungsunterricht dafür bot Anfang März der äußerst bescheidene Auftritt unseres Bundeslandes auf der Internationalen Tourismus-Börse, kurz ITB, in Berlin. Auf der weltgrößten Tourismusmesse ging es um die Pflege und den Ausbau bestehender Kontakte sowie darüber hinaus um die Gewinnung von Aufmerksamkeit und Resonanz in einem global mehr denn je umkämpften Markt. Doch während zum Beispiel die Hallen der ost- und südostasiatischen Länder oder jene Mittel- und Südamerikas farbenfrohe Lebensfreude und weitreichende Ambitionen versprühten, begnügte sich Rheinland-Pfalz diesmal unter Verweis auf die hohen Kosten mit einer nur wenige Meter breiten Präsentationsfläche im Rahmen eines Gemeinschaftsstands der Deutschen Zentrale für Tourismus. Um nicht ohnehin gezielt dorthin kommende Fachbesucher gab man sich offenkundig keine Mühe und verzichtete auf die Präsenz von Weinköniginnen oder anderen Blickfangmomenten. (Abg. Kathrin Anklam-Trapp, SPD: „Blickfangmomente“! Die Frau als „Blickfangmoment“!) „Kleckern statt klotzen“ lautete die Devise und unterschied die eigene Marketingstrategie unübersehbar von großflächigen, selbstbewussten Auftritten eines Teils der deutschen Bundesländer, etwa Hessens, Niedersachsens und sogar des kleinen Bremens. (Abg. Marco Weber, FDP: Ui, ui, ui!) Ob dieser Minimalismus auf einer angemessenen Lagebeurteilung gründet, ist aus unserer Sicht mehr als zweifelhaft und muss seitens der Landesregierung und des Wirtschaftsministeriums unter FDP-Ministerin Schmitt für die Zukunft unbedingt kritisch hinterfragt werden. Zu denken geben sollte ebenso die Tatsache, dass nach drei Jahren der Zwangspause auf dem Rheinland-Pfalz-Abend zur ITB am 7. März, soweit ich gesehen habe, lediglich zwei Parlamentsabgeordnete ohne Regierungsamt vor Ort waren, ein MdB der AfD-Bundesfraktion und ich als Vertreter der AfD (Glocke des Präsidenten) – Ich komme zum Schluss der ersten Runde. Diese quantitativ äußerst spärliche Präsenz war dem Anlass in keiner Weise angemessen. Die rheinland-pfälzische Tourismuspolitik blieb auch hier weit unter ihren Möglichkeiten. Danke sehr. (Beifall der AfD)

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