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Dr. Lea Heidbreder

GRÜNE 30.03.2023 Sitzungen 18/42

Sehr geehrter Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! „Wir sind Zukunftsgestalter“ war das Motto gestern beim Parlamentarischen Abend des Handwerks. Die vielen Gewerke im Handwerk sind bereit, Klimaschutz umzusetzen. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP und vereinzelt bei der SPD) 500.000 Wärmepumpen könnten im nächsten Jahr in Deutschland in die Häuser eingebaut werden, hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks letzte Woche im Deutschlandfunk verkündet. Wir sehen einen eindeutigen Trend. Wurden vor 15 Jahren noch 60 % Gasheizungen eingebaut, sind es inzwischen nur noch 20 %. Mit über 50 % dominieren jetzt schon die Wärmepumpen im Neubau. Die Wärmepumpen sind nicht mehr wegzudenken. Sogar in kälteren Ländern wie Norwegen oder Dänemark sind die Wärmepumpen Standard. In den eigenen vier Wänden lässt sich viel für Klimaschutz tun. Wichtig ist dabei, Heizen und Dämmung zusammenzudenken. Deshalb greifen die Pläne der EU und des Bundes auch so gut und so effizient ineinander. Sie sagen, Sie brauchen mehr Augenmaß bei der Energiewende. Ich glaube, Sie sind blind, was die Realität betrifft, was die Klimakrise angeht. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP und vereinzelt bei der SPD) Weil jetzt so oft Shakespeare zitiert wurde, ist mein Eindruck ein bisschen, Sie sind im Sommernachtstraum verfangen. Ich glaube, wir müssen, gerade weil wir die Realität sehen und gerade weil wir die Herausforderungen im Gebäudebestand sehen, uns nicht wegducken, sondern das Thema „Wärmewende“ beherzt angehen. Der Gebäudesektor muss zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels beitragen; denn was wirklich teuer ist, ist am Ende, nicht auf Klimaschutz zu setzen. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD sowie der Abg. Cornelia Willius-Senzer, FDP)

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