Dr. Bernhard Braun
Herr Präsident, soweit ich weiß – ich weiß nicht, ob es noch so ist –, gibt es auch die Möglichkeit einer Zwischenfrage. Sie können gern eine Zwischenfrage stellen, meine Damen und Herren, (Abg. Gordon Schnieder, CDU: Reden Sie doch mal zum Thema!) wenn Ihnen eine Frage einfällt, die vernünftig ist. (Zuruf von der CDU: Wir wollen Sie doch nicht blamieren!) – Ja, genau; Sie und blamieren, das ist schön. Die Frage, die sich heute stellt, ist, wie stehen wir zu der Änderung des Rundfunkstaatsvertrags. Ich will gleich am Anfang sagen, natürlich sind wir als Grüne – deswegen werden wir zustimmen – für die Erhaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks; denn nur dieser öffentlich-rechtliche Rundfunk garantiert eine Möglichkeit der fachlichen und sachlichen Information gerade in unserer heutigen Welt. Ich würde mir wünschen, dass Sie wenigstens ein Wort zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und zum Bekenntnis gesagt hätten, meine Damen und Herren von der CDU, (Abg. Joachim Paul, AfD: Das mache ich dann!) und nicht wie Ihre Frau Klöckner, die letztes Mal gesagt hat, das ist sowieso alles links-grün versifft. Da können wir vielleicht mal den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisieren. (Beifall des Abg. Joachim Paul, AfD) – Da klatscht der Richtige. (Heiterkeit bei der AfD) Meine Damen und Herren, Sie sind nämlich im Bündnis mit dem, der geklatscht hat, wenn Sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht verteidigen. (Abg. Gordon Schnieder, CDU: Unverschämtheit! Unterirdisch! – Zuruf des Abg. Dr. Christoph Gensch, CDU – Weitere Zurufe von der CDU – Unruhe im Hause – Glocke des Präsidenten) Vielleicht haben Sie es jetzt nicht verstanden. (Zuruf des Abg. Gordon Schnieder, CDU) Herr Paul hat für Frau Klöckner geklatscht. Meine Damen und Herren, deswegen müssen Sie aufpassen, was Sie hier sagen. (Abg. Gordon Schnieder, CDU: Sie überschreiten jede Linie seit Monaten, jede Linie! –
