Ellen Demuth
Logisch, selbsterklärend. Danke! Meine Damen und Herren! Frau Ministerin, ich bin Ihnen dankbar, dass Sie noch einmal seitens der Landesregierung Dinge erklärt und eingeordnet haben; denn ich bin als Frau davon überzeugt, dass es viel mehr Frauen gäbe, die mehr arbeiten gehen wollen – auch in Rheinland-Pfalz –, wenn sie Rahmenbedingungen hätten, um das tun zu können. (Beifall der CDU) Wir können es uns heute in der Wirtschaft gar nicht mehr leisten, dass wir im Frauenbereich nur eine Erwerbsquote von 56 % haben und die Hälfte dieser Frauen, 53 % davon, nur in Teilzeit arbeiten geht. Das ist für die Wirtschaft ein Problem – die Wirtschaftsministerin sieht das wahrscheinlich ähnlich –, aber auch für die Armutsgefahr und die Altersarmut dieser Frauen, da hat Frau Ministerin Binz vollkommen recht. Wir sehen es statistisch: Wenn Frauen über 40 Jahre 2.400 Euro und weniger verdienen, dann läuft das auf eine Rente von 1.000 Euro und weniger hinaus, und damit unterhalb der Armutsgrenze. Das ist, wenn man Teilzeit arbeiten geht, bei 2.400 Euro Gehalt und wahrscheinlich weniger, einfach die Realität, wenn wir über 53 % der Frauen am rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt sprechen, die in Teilzeit arbeiten gehen. Darüber müssen wir uns bewusst sein. Deshalb müssen wir mit Hochdruck daran arbeiten, daran etwas zu ändern. Da sage ich noch einmal als Frau: Die Rahmenbedingungen sind entscheidend. Daran müssen wir arbeiten, ansonsten wird es nicht funktionieren. (Beifall der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN) Deshalb bin ich Ihnen dankbar, dass Sie das noch einmal klargestellt haben. An Frau Stuppy: In Teilzeit arbeiten zu gehen, ist nur eine Notlösung in meinen Augen. Es ist besser, wenn Frauen die Möglichkeit bekommen, in Vollzeit oder in großer Stundenzahl arbeiten zu gehen, weil sonst alle die Probleme, die ich eben genannt habe, entstehen. (Abg. Michael Frisch, AfD: Und die Kinder?) Davor müssen wir Frauen schützen. (Beifall der CDU –
