Iris Nieland
Sehr geehrter Herr Präsident, vielen Dank für das Wort. – Sehr geehrte Kollegen! Es ist eine immer wieder aktuelle Debatte. Ich will heute ein paar Schlaglichter setzen, die auch immer wieder in diese Debatte gehören. Ein Punkt, auf den ich das Schlaglicht werfen will und der uns als AfD-Fraktion besonders wichtig ist, ist die stärkere Wertschätzung und Anerkennung familiärer Erziehungs- und Betreuungsarbeit. Auch wenn Männer und Frauen diese Arbeit inzwischen immer häufiger untereinander aufteilen, ist vor allem die Mutterschaft ein biologischer Faktor, der auf das Erwerbsleben von Frauen erheblichen Einfluss hat. (Abg. Sven Teuber, SPD: Ach nein, wirklich?) Frauen, die sich entscheiden, ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst aufzuziehen, sollten dadurch keine finanziellen Nachteile erleben, sondern eine Kompensation für ihre familiäre Fürsorgearbeit erhalten. (Unruhe im Hause – Glocke des Präsidenten) Dasselbe gilt natürlich auch für Männer, für Väter und pflegende Männer. (Beifall der AfD) Das ist der Grund, warum meine Fraktion, die AfD-Fraktion, in den Haushaltsberatungen regelmäßig die Einführung eines Landeserziehungs- und eines Landespflegegeldes fordert. Zudem fordern wir eine stärkere Berücksichtigung von Erziehungszeiten bei der Rente, damit Eltern und hier insbesondere Mütter für ihre wertvolle Arbeit nicht auch noch mit Altersarmut bezahlen müssen. (Beifall der AfD –
