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Gordon Schnieder

CDU 01.03.2023 Sitzungen 18/39

Fangen Sie schon mal damit an!) Wir haben in Rheinland-Pfalz aber auch an anderer Stelle unsere Hausaufgaben gemacht. Ich finde es etwas, sagen wir, singulär, dass wir über die Medizinstudienplätze in Mainz reden. Wir haben deutliche Schwerpunkte in dieser Legislatur auf den Ausbau der Gesundheitsstudiengänge in RheinlandPfalz gelegt, und auch das sind Menschen, die sich um die medizinische Versorgung in unserem Land kümmern und sich darum kümmern, dass es den Menschen gut oder wieder besser geht, wenn sie es brauchen. Wir haben Jahr für Jahr fast 400 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Gesundheitsbereich. Das Land finanziert dafür jetzt im letzten Doppelhaushalt 16 neue Professuren und 43 neue wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gehören die Pflege in Trier und Ludwigshafen, die Hebammenwissenschaft in Ludwigshafen und künftig auch an der Universitätsmedizin, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Mainz, Trier und Landau. Hinzu kommen jetzt auch Berufsfelder, die vor einiger Zeit noch gar nicht so bekannt waren, nämlich zum Beispiel dass wir die Klinische und die Angewandte Pharmazie in Pirmasens und Zweibrücken ausbilden für unsere starke Industrie, die wir brauchen. Hinzu kommt noch ein Studiengang Physician Assistant, und das alles wird das Bild abrunden, dass wir für den Fachkräftemangel auch staatlicherseits enorm etwas tun. Wenn es jetzt Angebote aus anderen Orten des Landes, die mehrere größere Krankenhäuser haben und sich in einem Medizinstudium engagieren wollen, gibt, dann bin ich der Letzte, der die Tür zuschlägt. Einfach zu sagen, wir machen ein Angebot irgendwo nach dem 5. Semester und bilden Medizinerinnen und Mediziner aus, weil uns gerade das Label passt, (Zuruf des Abg. Dr. Christoph Gensch, CDU) dann sind das aber nicht die Standards, wie wir in Deutschland die Medizinerausbildung gestalten. Ich sage es noch einmal: Gefragt sind innovative Studienkonzepte, die auch von den Partnern gemeinsam entwickelt werden müssen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, diesen Weg gemeinsam in einer vernünftigen Diskussion zu beschreiten, und lassen Sie dafür Ihren Klamauk weg. Herzlichen Dank. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP)

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