Benedikt Oster
Bleiben auch Sie gesund!) Heute stehen wir wieder hier und besprechen dieses Thema. Der Bundesgesundheitsminister der Ampel – ja, Ihr Dr. med. Karl Wilhelm Lauterbach, werte Kolleginnen und Kollegen der regierungstragenden Parteien – kam zum selben Ergebnis wie die FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion in diesem Hohen Hause. 5.000 zusätzliche Studienplätze im Fach Humanmedizin forderte er für unsere Bundesrepublik Deutschland. Anscheinend können er und sein Haus die Zahlen ähnlich auswerten, wie wir dies tun. Bei Anwendung des Königsteiner Schlüssels komme ich für Rheinland-Pfalz auf 241 Studienplätze zusätzlich. Vielleicht sollten wir zu diesen Studienplätzen auch noch im Fach Mathematik welche anbieten; (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN und vereinzelt bei der CDU – Heiterkeit des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER) denn keine zusätzlichen Studienplätze, wie es die Ampel möchte, sind definitiv zu wenig. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN und vereinzelt bei der CDU) 200 zusätzliche Studienplätze, wie Sie es fordern, Kollege Gensch, sind etwas zu wenig, aber Sie sind nah dran. Deshalb fordern wir gern neun Studienplätze mehr als derzeit benötigt, um gegebenenfalls weitere Ausfälle und einen Mehrbedarf in 15 Jahren kompensieren zu können. Herr Dr. Gensch, ich möchte nochmals Ihre vorzügliche Methode aus dem letzten Plenum anwenden: (Heiterkeit des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER) 250 zusätzliche, neue Studienplätze im Fach Humanmedizin. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN und vereinzelt bei der CDU) Also 250 zusätzliche, neue Studienplätze im Fach Humanmedizin. – Macht total Spaß. 250 zusätzliche, neue Studienplätze im Fach Humanmedizin. Ich hoffe, dass es vielleicht hilft. Wir fordern eben genau diese 250 neuen Studienplätze im Fach Humanmedizin. Leider lässt die CDU-Fraktion unseren Änderungsantrag formell nicht zu, aber dennoch, die Forderung besteht. Herr Wink, noch ganz kurz, da Sie unseren Antrag zitiert haben. Mit Erlaubnis des Präsidenten möchte ich dazu noch kurz etwas sagen. Wir schreiben Studienplätze pro Jahr für Humanmedizin zu schaffen, um junge Menschen als Nachwuchsärzte zu gewinnen. Dazu müssen alle Möglichkeiten hinsichtlich verschiedener Kooperationsmodelle, (Glocke des Präsidenten) Auslandsstipendien und Erweiterungskapazitäten in Betracht gezogen werden, auch über den Standort Mainz hinaus.“ Vielen Dank. (Beifall der FREIEN WÄHLER und vereinzelt bei der CDU)
