Jennifer Groß
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Es freut mich, dass wir gemeinsam mit den demokratischen Parteien in eine gemeinsame Richtung gehen. Was braucht es bezüglich Chatbots in den Klassenzimmern bei uns? – Es müssen Handlungsanweisungen herbei, es müssen Fortbildungen herbei, und das schnell und zügig und vor allem flächendeckend. Auch mit Blick auf die scheinbar banalen Hausaufgaben – ja, sie wird es weiterhin geben –, es muss die Dimension herbei, um klarzumachen, was KI ist, wie das Blended Learning funktioniert, das es bereits gibt; denn auch das ist leider noch nicht an allen Schulen gleichermaßen angekommen. Wir müssen schnell mit gesicherten Informationen aufwarten. Wir müssen mit Schulen, Eltern, mit Schülerinnen und Schülern, mit Vertretern sämtlicher Verbände, die im Bildungssystem relevant sind, mit den Arbeitsagenturen, mit allen, die mit Bildung und Wirtschaft zusammenhängen, sprechen und gemeinsam schauen, wie wir hier vorangehen. Wir als CDU sind davon überzeugt, dass es eine Unterscheidung geben muss zwischen einerseits Chatbot und KI insgesamt und dem herkömmlichen Anfertigen von Hausaufgaben. Wir dürfen die Augen nicht vor systemischen Veränderungen, vor einer technischen Neuerung verschließen, sie aber auch nicht vorschnell in die eine oder andere Richtung verteufeln. Für uns ist klar, Bildung und die Nutzung von geistigem Eigentum sind ein zu lernendes und ein zu lehrendes Kulturgut, das wir nicht aufgeben werden, bei dem wir uns aber immer wieder fort- und weiterentwickeln müssen. (Beifall bei der CDU) Ein Letztes: Auch sollte sich die Landesregierung mit den heimischen ITFirmen zusammensetzen und erörtern, mit welchen beispielsweise Plagiatsprogrammen man ChatGPT unter Umständen identifizieren kann; denn technisches Know-how und programmatisches Denken KI haben wir auch in Rheinland-Pfalz und nicht nur in den USA. Lassen Sie uns gemeinsam die Entwicklung der Technologie offen, ehrlich und streitbar begleiten. Vielen Dank. (Beifall der CDU)
