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Sabine Bätzing-Lichtenthäler

SPD 26.01.2023 Sitzungen 18/37

Ja!) Wird es überhaupt von den Interessierten an diesem Job so gesehen, dass die Attraktivität schlecht ist? – Nun, schauen wir uns das doch einmal an. Die Zahl der Studierenden für das Lehramt an Grundschulen, im Masterstudiengang, ist von 942 im Jahr 2018 auf 1.280 im Jahr 2021 gestiegen. Der an der Universität neu eingeführte Studiengang Grundschullehramt kommt mit 325 Studierenden noch obendrauf. Die Zahl der Anwärterinnen und Anwärter für das Lehramt an Grundschulen ist von 531 im Jahr 2018 auf aktuell 749 Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer gestiegen. Nicht einer hat keinen Platz bekommen. Es gibt keine Wartezeit im Grundschullehramt. Das heißt, wir konnten doch sehen, dass wir neben dieser Nachfrage sowohl in der Ausbildung als auch in der Stellenbesetzung alle Stellen besetzen konnten, die wir hatten. Wir haben eine 100%ige Unterrichtsversorgung, und es sind keine freien Stellen im Grundschullehramt vorhanden. (Unruhe bei der CDU) Das heißt, die Nachfrage nach den Stellen ist da, obwohl wir die Zahl der Stellen immer noch weiter ausbauen, und offensichtlich auch, obwohl wir die Besoldung so haben, wie sie sich darstellt. Ich stelle also fest, dass man nicht von einer allgemeinen schlechten Attraktivität sprechen kann. (Beifall bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Auch von einer Abwanderung kann man nicht sprechen, und damit zur letzten Annahme. Die Annahme, dass wir Abwanderung verzeichnen, stimmt nicht. Im Jahr 2022 hatten wir 459 Lehrkräfte, die von außerhalb nach Rheinland-Pfalz gekommen sind, und nur 341, die sich wegbeworben haben. Wir hatten bei den Grundschulen 88, die aus anderen Ländern neu hinzugekommen sind, und nur 71, die sich wegbeworben haben. Wir haben ein positives Saldo. Wir haben ein Bildungsland Rheinland-Pfalz, das eben nicht populistische Anträge braucht, um die Attraktivität im Grundschullehramt und in anderen Lehrämtern zu erreichen. Sie wissen, auch wir diskutieren das intensiv mit der GEW (Glocke des Präsidenten) und anderen Verbänden. Es fehlte vor vier Wochen von Ihnen aber an einem Deckblatt im Haushaltsverfahren. Sie haben nicht eine einzige Summe für die Erhöhung von A 12 auf A 13 eingestellt, nicht einen einzigen Punkt. Wir haben das einmal durchgerechnet: (Glocke des Präsidenten) Es bräuchte 55 Millionen Euro. Wir schaffen lieber weitere Stellen und wollen die Attraktivität weiter steigern, aber nicht Nebelkerzen werfen, die keine Lösung des Problems darstellen. Vielen Dank. (Beifall der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN –

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