Gordon Schnieder
Ist das schlecht!) Das Ziel wird also konsequent verfolgt, und zwar in einer viel größeren Bandbreite als Sie vermuten. Wir haben in allen Bereichen der Nachhaltigkeit Schwerpunkte gesetzt. Wenn Sie jetzt sagen, es braucht eine Vollzeitkraft an den Hochschulstandorten, und dann haben wir das Problem „Klimawandel“, „Ressourceneffizienz“, „Nachhaltigkeit“ und „Energieeinsparung“ gelöst, dann ist zu sagen, unsere Hochschulen und Universitäten freuen sich immer, wenn sie eine zusätzliche Vollzeitkraft bekommen. Das ist aber arg plakativ von Ihnen dahingestellt, als könnte man damit das Problem lösen. Dabei fällt Ihnen noch nicht einmal auf, dass das Plakat, das Sie gemalt haben, mit Fingerfarben gemalt ist. (Vereinzelt Heiterkeit bei der SPD) Ich weiß nicht, woher Sie die Einschätzung nehmen, dass Energieeinsparung in den Hochschulen erst jetzt Thema ist. Die Hochschulen und Universitäten des Landes, die ich kenne, kümmern sich seit Jahren darum, und zwar sehr gründlich. Es geht natürlich um das Anbringen von Photovoltaikanlagen, es geht um das Umstellen von Beleuchtungen auf LED, es geht um die Umstellung der technischen Infrastruktur der Gebäude, (Abg. Gordon Schnieder, CDU: Dann machen Sie es doch!) und es geht auch um energetische Sanierung, aber all das wird konsequent und nachhaltig an den Hochschulen verfolgt. (Abg. Dr. Matthias Reuber, CDU: Wann?) Wir haben bereits im laufenden Haushaltsjahr 7 Millionen Euro als Energiekostenpauschale für die Hochschulen bereitgestellt. Jetzt haben Sie zu Recht gesagt, oh, es war super, im letzten Jahr haben wir einen Inflationsausgleich gebracht. Ja, es hat damals einen Inflationsausgleich von 1,5 % bei den Sachmitteln gegeben. (Abg. Gordon Schnieder, CDU: Nach jahrelangem Stillstand!) Ich kann Ihnen jetzt sagen, wir helfen unseren Hochschulen auch bei den Energiepreisen in den Sachmitteln. Wir haben am vergangenen Dienstag im Ministerrat beschlossen, dass die Hochschulen über 32 Millionen Euro mehr bekommen. Das ist der mehr als 40-fache Betrag des letzten Haushalts, und nicht einmalig, sondern für jedes Haushaltsjahr, um die Energiekostenproblematik abzumildern. (Einzelner Beifall bei der SPD –
