Clemens Hoch
Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Erst einmal herzlichen Dank an die regierungstragenden Fraktionen dafür, dieses wichtige Thema für die Menschen, für die werdenden Mütter in unserem Land in den Landtag gebracht zu haben. Die flächendeckende Geburtshilfeversorgung, aber auch die flächendeckende Hebammenbetreuung sind für uns von hoher Priorität. Wir haben das im Koalitionsvertrag in unserem Land verankert, aber auch auf Bundesebene ist es uns gelungen, wichtige Weichenstellungen in dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung unterzubringen. Wichtig ist dafür, dass wir genügend und vor allem ausreichend qualifiziertes Fachkräftepotenzial in unserem Land haben und heben. Ich muss Ihnen sagen, bei der einen oder anderen Rede habe ich den Eindruck, dass die Informationen etwas durcheinandergegangen sind. Rheinland-Pfalz ist ein attraktiver Ausbildungsstandort für die Hebammen, (Abg. Kathrin Anklam-Trapp, SPD: Ja!) und es ist ein attraktiver Standort für die Hebammen, ihren Beruf auch auszuüben. (Beifall bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wir haben nämlich früh- und rechtzeitig den Ausbau der Gesundheitsstudiengänge vorgenommen, und nicht, wie Sie sagen, viel zu spät; denn wir haben nicht nur einen nahtlosen Übergang des Modellwechsels gewährleistet, nämlich von den Hebammenfachschulen auf die Gesundheitsfachberufe an der HWG in Ludwigshafen und künftig auch an der Universitätsmedizin Mainz, sondern wir haben sogar sichergestellt, dass es einen überlappenden Jahrgang gibt, also einen Jahrgang, in dem bereits die akademisierte Ausbildung und weiterhin die Ausbildung an den Hebammenfachschulen möglich sind. Zudem haben wir durch die 46 Studienanfängerplätze in Ludwigshafen und die 30 Studienanfängerplätze an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sichergestellt, dass künftig, obwohl immer alle gesagt haben, wir haben eine adäquate Ausbildung – es wurde nämlich in den Fachschulen von den Krankenhäusern selbst organisiert –, 20 % mehr Studienplätze vorgesehen sind. Das hätten Sie durchaus einmal wertschätzen können, Herr Welling, aber in Ihrer Rede ging ein bisschen was durcheinander. Ich vermute, Sie haben gerade von mir zum ersten Mal erfahren, dass es so ist. (Beifall bei der SPD –
