Dr. Jan Bollinger
Vielen Dank. – Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Herr Kollege Junk, es wird Sie nicht wundern, dass ich dazu Stellung nehme. In dem Konzept aus Nordrhein-Westfalen ist dieses Thema nicht enthalten. Das haben wir da nicht abgeschrieben. Darauf sind wir im Gespräch mit den Feuerwehren gekommen, die nach unseren Erfahrungen – ich habe mit einer Reihe von freiwilligen Feuerwehren, deren Angehörigen gesprochen – der Auffassung sind, dass sie auf Wehrebene geländegängige und watfähige Fahrzeuge brauchen. Warum all das? – In der Enquete-Kommission, in der Sie auch Mitglied sind, Herr Junk, geht es uns immer um einen Eilkatastrophenansatz, unser Land oder die Sicherheit unserer Bürger sind von verschiedenen Naturkatastrophen bedroht. Starkregenereignisse standen nach der Ahrflut im Fokus, Waldbrände im Sommer, aber wir sprechen auch von verschiedenen anderen Gefahrenlagen, Stürmen etc. Insofern sollte die Ausrüstung, die wir haben, die unsere Feuerwehren haben, eine solche sein, mit der sie auf alle Gefahren reaktionsfähig sind und nicht nur auf eine einzige. Deshalb sollte das Gerät, das sie haben, ein solches sein, das sie in die Lage versetzt, entsprechend zu reagieren, egal welche Gefahrenlage es ist. Ich glaube, wir haben ausgeführt, ein Konzept muss erstellt werden, dessen Ziel es sein muss, dass eine entsprechende Ausstattung vorhanden ist. Dass sie morgen vorhanden ist, wie Sie das bei Ihrem Konzert in den Raum gestellt haben, am besten gestern, ist nicht realistisch. Das muss aber unser Ziel sein. Ich bin darauf eingegangen, wie viel Geld wir für andere Zwecke ausgeben. Ich glaube, wenn wir die Feuerwehren mit Sammelbestellungen, die sie leider abgelehnt haben, und Zuschüssen unterstützen, dann sollte das mittelfristig drin sein. Danke sehr. (Beifall der AfD)
