Philipp Fernis
Über den sprechen wir später!) Ich will aber nicht nur Vergangenheitsbewältigung betreiben, sondern ich will ganz konkrete Vorschläge machen. Frau Dr. Köbberling, ich will aus der Studie nichts vorwegnehmen. Das sind in der Tat sehr konstruktive und produktive Sitzungen. Ich glaube, da wird es einige Handlungsempfehlungen für das Parlament, die Landesregierung geben, an die wir dran müssen. Deshalb will ich eine Situationsanalyse machen. Wir haben schon tolle Initiativen im Bereich des Wasserstoffs. Zum Beispiel wollen die Pfalzwerke einen Elektrolyseur in Bad Dürkheim bauen. Das ist ein tolles Projekt, lokal betrieben, gute Ziele. (Zuruf des Abg. Martin Haller, SPD) Was bekommen Sie nicht? – Förderung. Es gibt kein Geld aus Rheinland-Pfalz. Es gibt für dieses Projekt keine Unterstützung. Da muss man sich fragen, wenn es konkret wird mit dem Thema „Wasserstoff“, wo die Landesregierung und Rheinland-Pfalz bei der Unterstützung bleiben. Das ist ganz dünn, wie es im Moment gehandhabt wird. (Beifall der CDU) Wenn man sich ein anderes Projekt, H2Rivers, in der Metropolregion anschaut, das schon seit 2020 betrieben wird, dann ist das auch ein Vorzeigeprojekt in Ludwigshafen/Mannheim. Da wird ein Tankstellennetz aufgebaut. Elektrolyseure werden gebaut. In dieses Projekt werden Fahrzeuge einbezogen. Das sind Müllfahrzeuge, die wasserstoffbetrieben sind. Wenn man sich anschaut, wer dieses Projekt fördert, dann ist es schon spannend. Da fördert eigentlich Gott und die Welt, außer Rheinland-Pfalz. Man braucht sich nicht wundern, dass innerhalb dieses Projekts der Metropolregion, die sich auf Rheinland-Pfalz erstreckt, keine Tankstelle und kein Infrastrukturausbau vorgesehen sind. Das ist kein Wunder, wenn Rheinland-Pfalz nichts zu diesem Projekt dazu gibt, dann gibt es keinen Infrastrukturausbau auf der linken Rheinseite. (Beifall der CDU –
