Steven Wink
Verehrter Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Herr Dr. Helmut – – (Heiterkeit im Hause) – Helmut Martin! Jetzt haben wir es. Ich war gedanklich schon einen Schritt weiter. (Zuruf von der CDU: Dr. Helmut Martin! So viel Zeit muss sein!) Die Kolleginnen und Kollegen haben es schon gesagt: Ein solcher Antrag definiert oftmals auch Ziele, Herausforderungen, Herangehensweisen, die wir brauchen, um künftige Herausforderungen anzugehen. Natürlich finden sich darin auch Punkte wie das lebenslange Lernen, die Weiterbildung und die berufliche Aus- und Weiterbildung. Als ich vor 20 Jahren mit 15 Jahren in die Ausbildung gegangen bin, war das Thema „Fachkräfte“ in verschiedenen Bereichen noch nicht so massiv, wie wir es heute vorfinden. Deshalb ist der Bereich der Transformation, der Fachkräftesicherung, der Weiterbildung und auch das Überführen der Menschen in neue Berufsfelder, in neue Berufe mit einer Kopplung der Digitalisierung ein so extrem wichtiger Punkt, und deshalb sind die Begriffe heute auch weitaus wichtiger, als sie es noch vor 20 Jahren gewesen wären. Zum Abschluss möchte ich noch darauf hinweisen, Sie haben in Ihrer Rede etwas durcheinander geworfen. Sie haben Minister Schweitzer, dem Vertreter der Landesregierung, vorgeworfen, er habe nichts zu den Unternehmen gesagt. Es gibt eine enge Verzahnung und eine enge kooperative Zusammenarbeit, aber es gibt da doch schon einen kleinen Unterschied. Die Transformationsagentur haben wir hier vorgestellt, die Themen mit Wasserstoff, mit der Weiterbildung, die Transformation in den Unternehmen, mit den Arbeitnehmerinnenvertretern und Arbeitnehmervertretern, mit den Arbeitgeberverbänden etc. Es gibt aber auch noch den Passus der Innovation, und das betrifft die Unternehmen, nämlich neue Ideen, neue Felder zu entwickeln, neue Branchen zu entwickeln. Das eine beeinflusst das andere, egal in welche Richtung, und das gehört natürlich zusammen, und das gehört auch dazu. Sie aber können nicht erwarten, wenn man Ziele im Bereich der Transformation definiert, wenn man Ideen miteinander verfasst und es heute präsentiert, dass dann noch lauter einzelbetriebliche Maßnahmen, die Innovationsförderung, Start-up-Förderung, Gründerförderung oder große Player-Förderung, wen es auch immer betrifft, darin auch noch einzeln definiert sind. Dafür haben wir eine Wirtschaftsministerin, die dort vorne sitzt, und sie war jetzt von diesem TOP einmal nicht betroffen. – Indirekt ja, das gehört zusammen – ich sage es noch einmal – und ist auch eng zusammen zu sehen, und es wird auch eng zusammen verfolgt, auch von der Ampel. Wir als FDP und auch ich, wenn ich in Unternehmen bin und mit den Unternehmensvertretern spreche – das kommt hin und wieder auch vor –, (Abg. Dr. Helmut Martin, CDU: Ach, geht ihr auch raus, ja?) dann gehört das zusammena aber im Ressort gibt es eine Trennung. Das haben Sie ein bisschen durcheinandergeworfen, und das wollte ich nur zum Ende einfach noch einmal klarstellen. Vielen Dank. (Beifall der FDP und vereinzelt bei der SPD und vereinzelt bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
