Stephan Wefelscheid
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ich muss in gebotener Kürze noch einmal ein Thema ansprechen, das mich umtreibt. Wir haben in Koblenz ein großes Energieunternehmen. Viele Koblenzer arbeiten da. Ich habe da viele Kontakte und kenne die Leute. Ich muss also sagen, was die mir erzählt haben, was in den letzten zurückliegenden Monaten von der Energiebranche im Ahrtal geleistet wurde, ist echt Wahnsinn. Aus ganz Deutschland ist Material zusammengekommen. Aus ganz Deutschland kam Know-how zusammen. Die Thüga-Gruppe hat funktioniert, damit das jetzt möglich geworden ist und gerade möglich wird, nämlich die Gasversorgung in Ahrtal wiederherzustellen. Frau Ministerpräsidentin, Sie haben das vorbildlich gemacht. Sie haben die Energiebranche immer wieder erwähnt, auch heute, und ihr Lob ausgedrückt. Das kam sehr gut bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Energiebranche an, die in vielen Schichten gearbeitet haben. Gleichsam auf Ihr Kabinett blickend muss ich aber auch sagen – daran komme ich nicht vorbei –, bei der Belegschaft gab es eine gewisse Irritation über Ministerin Spiegel, weil sie zwar immer wieder gesagt hat, es ist schön, dass das Gas kommt und wie wichtig das ist, aber sie hat auch keine Gelegenheit ausgelassen, immer wieder zu sagen, dass das eine rückgewandte Technik ist. Das war aus meiner Sicht, und so findet es auch die Belegschaft, nicht gut, weil es im Moment darum geht, die Versorgung herzustellen, so wie Sie das betont haben, Frau Ministerpräsidentin. Deswegen möchte ich Ihnen an der Stelle für Ihre Ausführungen noch einmal danken. Denen schließen wir uns als FREIE WÄHLER Fraktion ausdrücklich an. Das, was von der Energiebranche geleistet wurde, war und ist atemberaubend. Das verdient unser aller Dank und Anerkennung. Ich würde mich freuen, wenn sich der gesamte Landtag noch einmal diesem Dank anschließt und der Energiebranche für ihren Einsatz dankt. Vielen Dank. (Beifall der FREIEN WÄHLER und bei der CDU)
