Patric Müller
Ich kürze tatsächlich ab. Nach gut 40-jähriger Berufstätigkeit im Baunebengewerbe, hiervon 25 Jahre in Selbstständigkeit, darf ich somit aus erster Hand für alle Gewerke der Zunft wiedergeben: „Wir wissen, was wir tun. Und was wir tun, das bleibt: unsere Arbeit und das Gefühl, Sinn zu machen für uns, für andere, für alle.“ Unter diesem Slogan der Imagekampagne des Zentralverbands des Deutschen Handwerks standen am letzten Samstag Deutschlands Handwerker beim Tag des Handwerks im Mittelpunkt. Für meine Partei darf ich sagen, die SPD steht an der Seite des Deutschen Handwerks, und das seit über 150 Jahren (Beifall der SPD, bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der FDP) Es ist im Wesentlichen das gesamte Handwerk, welches das Rad am Laufen hält. Das Handwerk ist nicht nur in Zeiten der Krise systemrelevant. Es war in weiten Teilen der sprichwörtliche Fels in der Brandung. In vielen Gewerken konnte weiter attraktiv und verlässlich ausgebildet und gearbeitet werden. Dabei bewiesen sie vor allem eines: Ideen, Kreativität und schnelles Reaktionsvermögen. Achtung, letzter Satz: (Zurufe aus dem Hause: Oh! – Vereinzelt Beifall im Hause) Ich finde es immer wieder schade, wenn zum Beispiel in der Branche der Bürokratie hier und da von handwerklichen Fehlern gesprochen wird. In den meisten Fällen sind es nämlich akademische Fehler, die dort unterlaufen. Ich darf Ihnen zum Abschluss (Vereinzelt Heiterkeit im Hause) – ja, da müssen Sie jetzt durch – noch Johann Wolfgang von Goethe zitieren. Mein Lieblingszitat, das da lautet: Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben. Vom Pfuschen nie. – Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP und bei der CDU)
