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Dr. Bernhard Braun

GRÜNE 15.07.2021 Sitzungen 18/5

Herr Präsident, meine Damen und Herren! Ich kann mich den Worten meiner Vorrednerin und meines Vorredners nur anschließen. Seit gestern Abend bangen und hoffen wir, und jetzt kommt die Trauer dazu, weil wir wissen, dass die Katastrophe den Lauf genommen hat, den wir alle hofften, noch verhindern zu können. Natürlich werden wir in diesem Parlament in Zukunft überlegen, was wir noch besser tun und an Hilfe anbieten können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in Zukunft weitere Maßnahmen treffen können. Jetzt bleiben uns nur das Hoffen, das Bangen und die Trauer, und doch die Hoffnung, weil es heute Nachmittag nicht zu dem Starkregen kommt, der ursprünglich angekündigt war, dass die Katastrophe nicht noch verschlimmert und verlängert wird. Jetzt wird an die Helfer und Helferinnen gedacht. Wir werden alles tun – das ist schon gesagt worden –, um alle Hilfe zu organisieren. Die Menschen sind in ihren Häusern eingeschlossen. Wir müssen deswegen zuerst an die Hilfe denken, dann natürlich auch an eine Aufbauhilfe. Wir werden niemanden im Stich lassen. Jetzt aber danken wir all denen, die im Einsatz sind, die offiziell im Einsatz sind, aber auch denen, die einfach den Nachbarinnen und Nachbarn helfen. Es ist in unserem Bundesland ein positiver Zustand, dass es diese Nachbarschaftshilfe und dieses Ehrenamt gibt. Wir sind stolz darauf. Wir trauern, wir hoffen, bangen aber im Moment noch. Wir hoffen, dass es nicht weitere Opfer gibt auch bei denen, die vermisst sind. Vielen Dank. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der SPD, der FDP, bei der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN sowie vereinzelt bei der AfD)

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