Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es sind schreckliche, es sind erschütternde Bilder, die uns heute aus der Eifel, aus dem Hunsrück und von der Ahr erreicht haben. Wir befinden uns, glaube ich, alle gemeinsam in Solidarität mit den Menschen in den betroffenen Regionen. Ich denke auch, dass wir alle gemeinsam in einer Art Schockzustand sind, wenn wir das, was dort geschehen ist, momentan beobachten. Es ist eine Katastrophe. Menschen sind gestorben, Menschen werden vermisst, Menschen sind in Gefahr, und die Angehörigen, die Familien sind in großer Angst und Sorge. Deswegen muss es jetzt in allererster Linie darum gehen, diesen Menschen beizustehen, die Menschen zu retten, und dass wir gemeinsam als Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zusammenstehen und unsere ganze Solidarität und unser Mitgefühl gegenüber den Opfern, den Angehörigen, den Familien in den betroffenen Regionen ausdrücken. Natürlich gilt auch der Dank der SPD-Fraktion den Rettungskräften, die seit gestern unermüdlich im Einsatz und ohne Pause dabei sind, den Menschen vor Ort zu helfen, die ohne Unterlass durcharbeiten, ob das die Bundeswehr ist, ob das die Feuerwehren sind, die auch aus benachbarten Landkreisen zu Hilfe eilen, ob das das Deutsche Rote Kreuz, das THW, die Malteser, die weiteren Rettungsdienste sind oder eben auch die vielen Ehrenamtlichen, Nachbarinnen und Nachbarn, die anpacken, die den Menschen Unterschlupf gewähren, die einfach füreinander da sind. All denen gilt unser großer Dank und unsere Anerkennung. Ich will der kommunalen Familie Dank sagen, die hier ganz eng zusammensteht, und ich will auch der Landesregierung und unserem Innenminister Dank sagen, die sofort vor Ort waren und die Menschen mit Unterstützung und Solidarität begleiten. Wir als SPD-Fraktion werden – so wurde es angekündigt – sicherlich in Kürze über weitere Unterstützungsmaßnahmen diskutieren, über etwaige Aufbauhilfen, aber jetzt gilt unser Fokus absolut den Menschen in diesen Katastrophengebieten. Deswegen ist es auch für uns der richtige, der angemessene, der würdige Schritt, dass wir uns heute gemeinsam mit den Fraktionen darauf verständigt haben, diese Plenarsitzung nicht wie gewohnt durchzuführen, sondern entsprechend zu vertagen. Jetzt ist die Zeit und die Stunde für das Mitgefühl, und wir sprechen unser Beileid den Angehörigen der Verstorbenen aus und sind in Gedanken mit voller Solidarität bei den Menschen in Rheinland-Pfalz. Vielen Dank. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP sowie bei der CDU, bei der AfD und bei den FREIEN WÄHLERN)
