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Hendrik Hering

15.07.2021 Sitzungen 18/5

Verehrte Kolleginnen und Kollegen, meine sehr verehrten Damen und Herren! Bevor wir mit der Tagesordnung beginnen, wird die Ministerpräsidentin angesichts der bestürzenden Ereignisse in Rheinland-Pfalz und im Westen Deutschlands einen Sachstandsbericht geben. Der Blick nach Schuld, Ahrweiler und auf viele andere Orte ist erschütternd. Gestern debattierten wir über die Gefahren der menschengemachten Klimakrise. Die Ereignisse haben deutlich gemacht, es ist unverantwortlich, an den Ursachen des menschengemachten Klimawandels zu zweifeln und auch unverantwortlich, nicht alles Mögliche zu tun, um diese schrecklichen Folgen in Zukunft zu reduzieren. Einige Kolleginnen und Kollegen haben noch während unserer Debatte im Landtag schlimme Nachrichten aus ihrer Heimat erhalten. Heute holt uns die Realität vollends ein. Menschen sind ertrunken, Häuser eingestürzt. Viele sind noch vermisst. Die Rettungskräfte riskieren in diesem Moment ihr Leben. Wir sind in diesen Stunden bei allen, die von dieser Katastrophe im Land betroffen sind. Unser großer Dank und Respekt gilt an allererster Stelle den Rettungskräften, die seit gestern vor Ort sind, um Leben zu retten und zu schützen. Ich möchte Sie bitten, sich von den Plätzen zu erheben, um an die Menschen zu denken, die ihr Leben verloren haben, und um gemeinsam in Gedanken bei denjenigen zu sein, die in diesem Moment um ihr Leben kämpfen. (Die Anwesenden erheben sich zu einer Schweigeminute von ihren Plätzen) Danke. (Die Anwesenden nehmen ihre Plätze wieder ein) Landtag und Land werden alles tun, damit vor Ort schnellstmöglich und pragmatisch geholfen und die Gemeinschaft der Menschen in Not aufgefangen wird. Außerhalb der Tagesordnung: Bericht von Ministerpräsidentin Malu Dreyer zur Hochwasserlage und zur Katastrophensituation in Rheinland-Pfalz Frau Ministerpräsidentin, Sie haben das Wort.

Protokoll ↗