Dr. Jan Bollinger
Jawohl!) Nicht zuletzt möchte ich auf die Festschreibung der hoch umstrittenen Gendersprache in der Landesverwaltung hinweisen, die Sie im Koalitionsvertrag ankündigen. Dem widersprechen wir als kultur- und traditionsbewusste Partei ganz entschieden. (Beifall der AfD) Eine amtlich angeordnete Zerstörung unserer deutschen Sprache, die neuesten Umfragen zufolge von der großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, ist mit uns nicht zu machen, und wir werden alle politischen und parlamentarischen Möglichkeiten ausschöpfen, um sie zu verhindern. (Beifall der AfD) In Frankreich hat Bildungsminister Jean-Michel Blanquer die Nutzung der sogenannten gendergerechten Sprache an Schulen und in seinem Ministerium verboten. Zuvor hatte sich die Académie française als oberste Hüterin des Französischen schon im Jahr 2017 gegen den verbalen Genderwahnsinn und für Verständlichkeit und Klarheit der Sprache ausgesprochen. Auch für uns Deutsche ist unsere Sprache die zentrale Grundlage unserer nationalen und kulturellen Identität. Die lassen wir uns nicht von linken Gesellschaftsingenieuren nehmen, niemals und nirgends, meine Damen und Herren. (Beifall der AfD) Ich komme zum Schluss. (Beifall des Abg. Philipp Fernis, FDP) – Das habe ich jetzt gewusst, dass von Ihrer Seite Beifall kommt. Ihre Toleranzgrenze ist wahrscheinlich schon längst überschritten, aber Sie werden sich auch in den kommenden fünf Jahren weiter einüben müssen. Ich bin aber wenig zuversichtlich, dass das bei Ihnen irgendeinen Erfolg haben wird. (Abg. Hans Jürgen Noss, SPD: Das ist richtig!) Meine Damen und Herren, am 13. März haben die rheinland-pfälzischen Wähler (Zuruf von der SPD: Sie abgestraft!) entschieden, wen sie in dieses Landesparlament entsenden. (Abg. Kathrin Anklam-Trapp, SPD: Bei mir war es der 14. März! –
