Christian Loose
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Unsere Kritik an der Bildungsmisere in NRW nennen die Grünen „Rassenlehre“. Das ist so ziemlich das Dümmste, was ich seit Langem gehört habe. (Beifall von der AfD – Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Oh! – Zuruf von Gönül Eğlence [GRÜNE]) Vor zehn Jahren konnte jeder sechste 15-Jährige in NRW nicht richtig lesen und rechnen. (Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Sie müssen mal zuhören, was Ihr Kollege gesagt hat! – Mehrdad Mostofizadeh [GRÜNE]: Dass Sie sich nicht schämen!) Vor zehn Jahren war es jeder Sechste. Heute ist es jeder Dritte. Für die Grünen noch einmal: Das ist jetzt mehr. Jeder dritte 15-Jährige kann nicht lesen und rechnen. (Gönül Eğlence [GRÜNE]: Ich habe Migrati- onshintergrund! Können Sie das noch einmal wiederholen, damit ich es auch verstehe?) Für Frau Schlottmann von der CDU ist das ein Zeichen für ein Aufsteigerland. Nein, das ist ein Zeichen für ein Aussteigerland, liebe Kollegin. (Beifall von der AfD) Es ist ein Armutszeugnis für diese katastrophale Landesregierung in NRW. Herr Dr. Blex hat anhand der PISA-Studie dargelegt, dass eingewanderte Menschen aus bildungsfernen Regionen (Zuruf von Gönül Eğlence [GRÜNE]) mehrere Schuljahre hinter den deutschen Schülern ohne Migrationshintergrund liegen. (Zurufe von Thorsten Schick [CDU] und An- gela Freimuth [FDP]) Weil Sie Menschen aus bildungsfernen Regionen ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule bringen, gefährden Sie die Bildungschancen aller Kinder. (Jule Wenzel [GRÜNE]: Aber Sie stellen auf den IQ ab!) 17.09.2026 Genau deshalb haben wir immer gefordert, dass zunächst Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse erst einmal in separaten Klassen einen Intensivunterricht Deutsch erhalten. (Gönül Eğlence [GRÜNE]: Es ist anstrengend, eine Sprache nicht zu können! – Zuruf von Dorothea Deppermann [GRÜNE]) Frau Zingsheim-Zobel hat behauptet, dass die von Dr. Blex vorgetragenen Ergebnisse rassistisch seien. (Zurufe von der SPD und den GRÜNEN: Ja!) Doch die Ergebnisse der Studie hat nicht Dr. Blex ermittelt, sondern das waren Autoren der PISA-Studie, die nichts mit der AfD zu tun haben. (Enxhi Seli-Zacharias [AfD]: Ja! – Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Nein, überhaupt nicht! Sie ha- ben aus einem unwissenschaftlichen Buch zitiert!) – Sind das jetzt alles Rassisten, Herr Kollege? Sind diese Autoren der PISA-Studie alles Rassisten, Herr Kollege? (Zuruf von Dr. Dennis Maelzer [SPD] – Zurufe von den GRÜNEN) Jeder, der Ihnen nicht passt, ist Rassist. Die Studienergebnisse sind eindeutig. (Zuruf von Gönül Eğlence [GRÜNE] – Un- ruhe – Glocke) Die Zahlen sind nicht rassistisch, sondern es sind schlicht Zahlen. (Beifall von der AfD – Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Sie erzählen völligen Blödsinn! Neh- men Sie erst einmal die Hand aus der Hosentasche! – Zuruf von Franziska Müller-Rech [FDP]) Glauben Sie wirklich, dass die Menschen außerhalb dieses Saales, die Kinder in staatlichen Schulen haben, die Probleme nicht sehen würden, wenn 25 ausländische Kinder auf fünf deutsche Kinder treffen? Was glauben Sie, was dann in den Klassen passiert? Glauben Sie, dass Sie die Eltern aus integrierten Familien und deutschen Familien erreichen, wenn Sie sagen: „Ach, es liegt nur an der Armut und den prekären Verhältnissen, dass es kein ordentliches Lernniveau in den Schulen mehr gibt“? Was glauben Sie, was die integrierten Familien und deutschen Familien machen? Diese Familien sind nicht dumm. Sie alle überlegen, ob sie ihre Kinder in Privatschulen schicken können. Sind diese Familien – egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund – jetzt alle Rassisten, weil sie die Überfremdung in den Schulklassen ablehnen? (Katrin Lögering [GRÜNE]: Das ist rassistisch!) Landtag Nein, diese Familien suchen die besten Bildungschancen für ihre Kinder. Solange Sie, Frau Zingsheim-Zobel, die Probleme aber mit pädagogischen Sprüchen wegschieben wollen, werden Sie hier im Land nichts verändern. Sie lassen unsere Kinder in NRW im Stich. Wir als Alternative für Deutschland wollen unseren Kindern aber eine Zukunft geben. Beispielsweise getrennte Klassen … (Gordan Dudas [SPD]: Ohne Sie!) – Ja, setzen Sie doch mal was um, dann bräuchten Sie uns als Opposition nicht. (Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Niemand braucht Sie als Opposition!) Seit Jahren, seit Jahrzehnten sitzen Sie hier und machen in dieser Politik, in dieser Bildungspolitik nur Mist! (Beifall von der AfD – Zuruf von Katrin Löge- ring [GRÜNE] – Zurufe von der SPD) Vor zehn Jahren war es jeder sechste, jetzt ist es jeder dritte 15-jährige Schüler, der nicht lesen und rechnen kann. (Zuruf von Hendrik Schmitz [CDU] – Dr. Den- nis Maelzer [SPD]: Nehmen Sie doch erst ein- mal die Hand aus der Hosentasche! Ich dachte, Sie haben gedient!) Seit Jahrzehnten regieren Sie und wirtschaften dieses Land zugrunde. Sie bräuchten uns als AfD nicht, wenn Sie selbst etwas ändern würden. Sie ändern es aber nicht. (Zurufe von der SPD und den GRÜNEN – Zu- ruf von Matthias Kerkhoff [CDU]) Deswegen brauchen uns die Menschen, die Wähler da draußen. Die brauchen uns, um einen Wandel durchzuführen. (Beifall von der AfD – Zurufe von Gordan Du- das [SPD] und Kirsten Stich [SPD]) Wir fordern getrennte Klassen für Kinder, die kein Deutsch sprechen können, bis sie ausreichend Deutsch sprechen können. Wir fordern eine Entlastung der Lehrer, indem die von Ihnen erzwungene Inklusion von extrem verhaltensauffälligen Kindern in Klassen mit 30 Kindern beendet wird. (Silvia Gosewinkel [SPD]: Was ist Ihr Prob- lem?) Wir fordern eine Förderung für die Kinder mit Förderbedarf in gut ausgestatteten Förderschulen. (Der Redner macht eine Sprechpause. – Zu- rufe von der SPD) – Ja, ich habe den Text gerade geschrieben. 17.09.2026 (Gönül Eğlence [GRÜNE]: Wie war das mit In- telligenzquotienten?) Wer eine gute Bildung für seine Kinder haben möchte … (Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Medienkompetenz!) – Herr Kollege, ich kann auch gerne auf Sie reagieren, wenn Sie möchten. Das ist kein Problem. Rufen Sie dann aber ein bisschen lauter rein, damit ich es auch verstehe. (Zuruf von Dr. Dennis Maelzer [SPD]) Wer eine gute Bildung für seine Kinder haben möchte, der hat im nächsten Jahr eine Wahl: die Alternative für Deutschland. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD – Zuruf von der SPD: Oh! – Wolfgang Jörg [SPD]: Niedrig-IQ-Fraktion!)
