Astrid Vogelheim
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Dieser Sommer hat eine Nachricht an uns: Wir müssen die Welt verändern. – Die Hitze und die vielen Hitzetoten, die Dürre und die Noternten, das Niedrigwasser und die Waldbrände und alles, was gesellschaftlich damit verbunden ist, fordern uns politisch heraus, mehr zu tun: mehr vorzusorgen, noch genauer hinzusehen, noch größere Veränderungen anzustoßen. (Beifall von den GRÜNEN) Transformationen dieser Größenordnung bewältigt keine einzelne Person, keine einzelne Partei, und sie lassen sich auch nicht in Zeiträume wie eine Legislaturperiode quetschen. Große Veränderungen brauchen große Tische, an denen möglichst viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven Platz haben. Große Veränderungen brauchen Austausch und Aushandlungen. Sie brauchen Übereinkünfte und manchmal Kompromisse. Genau so einen Tisch hatten wir mit der Enquetekommission „Wasser in Zeiten der Klimakrise“, und ich freue mich, die Ergebnisse dieser Aushandlungen hier heute vorstellen zu dürfen. 16.09.2026
