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Hedwig Tarner

GRÜNE 16.07.2026 Sitzungen 18/128

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich nutze die Möglichkeit, den Blick heute etwas weiter zu spannen und nicht nur zu schauen, wie wir mit Automatengeschäften oder kleinen Einkaufsmöglichkeiten umgehen, bei denen es kein Personal gibt. Ich nutze die Gelegenheit, einen Blick darauf zu werfen, wie wir es schaffen, dass unsere Innenstädte attraktiv bleiben und die Menschen gerne in die Innenstädte kommen. Wenn man sich das nämlich genau ansieht, dann stellt man fest, dass sich unsere Innenstädte in einem rasanten Tempo verändern. Diese Veränderung können wir nicht dadurch aufhalten, dass wir dort kleine digitale Läden einführen. Lebendige Innenstädte entstehen, wenn die Menschen die Möglichkeit haben, sich dort aufzuhalten, weil es Bereiche gibt, in denen ein angenehmes Klima herrscht, und es spannend ist, dort hinzukommen. Mit dem Vorschlag der FDP würde man versuchen, alte Muster zu beleben, aber keinen neuen Weg gehen. Für uns ist wichtig, dass wir die Innenstädte als unser Zentrum ansehen, dass wir sie als Möglichkeit ansehen, andere Menschen zu treffen. Dafür sind es nicht nur kommerzielle Orte, die eingerichtet werden müssen, sondern unsere Innenstädte werden auf Dauer dadurch leben, dass wir die Möglichkeit haben, uns zu treffen. Vielleicht müssen wir uns auch in gekühlten Räumen treffen, weil das die einzigen Bereiche Landtag sind, in denen in solch heißen Zeiten gelebt werden kann. Die inhaltlichen Dinge haben meine Vorrednerin und mein Vorredner schon ausgeführt. Ich finde, wir können die Diskussion über die Innenstädte dann bei der nächsten Lesung fortsetzen. – Auch von uns wird der Antrag abgelehnt. (Beifall von den GRÜNEN und der CDU)

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