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Hendrik Wüst

15.07.2026 Sitzungen 18/127

Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Moment, bevor eine Schwimmerin den Beckenrand berührt und Hundertstelsekunden darüber entscheiden, ob es Gold wird: 60.000 Menschen jubeln auf Schalke vor einer Kulisse, wie sie das olympische Schwimmen noch nie gesehen hat; Gänsehaut pur. In Bochum schaut ein Mädchen mit ihren Eltern Modernen Fünfkampf. Die Familie musste nicht lange überlegen, ob sie sich das leisten kann; die Tickets sind bezahlbar. Momente, die für immer bleiben, Olympia für alle: Das ist KölnRheinRuhr. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Es gibt kaum eine andere Kraft, die so universell und so stark ist wie die olympische Idee. Olympia begeistert, und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Mit überwältigender Mehrheit haben die Menschen hier bei uns im Rahmen der größten Bürgerbeteiligung der olympischen Geschichte Ja gesagt: Es gab mehr als 1 Million Stimmen für KölnRheinRuhr. Auch die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen unterstützt unsere Bewerbung. Eine große Anzahl sehr namhafter Unternehmen hat sich hinter die Bewerbung gestellt. Der Landtag unterstreicht heute erneut seine Unterstützung. All das zeigt: Wir in Nordrhein-Westfalen wollen Olympische und Paralympische Spiele hier bei uns in Nordrhein-Westfalen. (Beifall von der CDU, den GRÜNEN und Christof Rasche [FDP]) Das Leitmotiv des IOC lautet „Fit for the Future“. Die olympische Bewegung soll, so das IOC, stark, relevant und langfristig wirkungsvoll sein. Das IOC will ein Konzept, das zwei Dinge zusammenbringt: kompakte und nachhaltige Spiele und den Ansatz „Schneller, höher, stärker“. Für mich ist klar: KölnRheinRuhr kann beides. 15.07.2026 Erstens. Das IOC will Komplexität und Kosten reduzieren und mehr Nachhaltigkeit. Genau danach richtet sich unsere Bewerbung aus. Wir setzen zu 100 % auf bestehende und temporäre Sportstätten. Zweitens. Das IOC rückt den Kern der Olympischen Spiele in den Vordergrund: das Athletenerlebnis, das Erlebnis der Athletinnen und Athleten, gemeinsam mit den Fans Sport zu feiern. Bei KölnRheinRuhr stehen die Menschen im Mittelpunkt. 95 % der Athletinnen und Athleten werden im Olympischen Dorf leben. Das stärkt die Gemeinschaft und erlaubt vollen Fokus auf die sportliche Leistung. Wir können 14 Millionen Tickets anbieten, viele davon zu günstigen Preisen. So schaffen wir die größte Bühne für den größten Moment in der Karriere der Athletinnen und Athleten. So schaffen wir Spiele für alle. Das heißt auch: Wir denken Olympische und Paralympische Spiele von Beginn an konsequent zusammen. Alle paralympischen Sportarten finden in olympischen Sportstätten statt. Das ist ein klares Zeichen für Inklusion und Teilhabe. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Drittens. Das IOC will Spiele, die etwas hinterlassen. Schon der Weg zu unserer Bewerbung stärkt den Sport in unserem Land. Wir haben das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte unseres Landes aufgelegt – für Vereinssportinfrastruktur, für kommunale Sportstätten und für Schwimmhallen, für eine nachhaltige, moderne Breitensportund Nachwuchsförderung. KölnRheinRuhr gibt dem Sport neuen Schub, und das in der Spitze wie in der Breite. Wir haben unser Konzept in den letzten Monaten mit vielen Ideen und klugen Anregungen der olympischen Sportfachverbände weiterentwickelt. Ich bin sicher: Wenn man die Kriterien des IOC für Olympische Spiele als Maßstab nimmt, macht KölnRhein-Ruhr das beste Angebot. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Olympische und Paralympische Spiele in unserem Land wären eine riesige Chance – zuerst für den Sport, aber auch für neuen Optimismus in Deutschland, für ein friedliches Miteinander von Menschen aus aller Welt. Nordrhein-Westfalen hat die Erfahrung und die Infrastruktur, die es für Olympische und Paralympische Spiele braucht. Nordrhein-Westfalen hat auch die Leidenschaft dafür. Nordrhein-Westfalen steht für Olympische und Paralympische Spiele hier bei uns in KölnRheinRuhr bereit. (Beifall von der CDU, den GRÜNEN, der FDP und Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten) Landtag

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