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Tim Achtermeyer

GRÜNE 18.06.2026 Sitzungen 18/125

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Standort ist in einer wirklich schwierigen Lage, weil wir zwei Phänomene gleichzeitig zu betrachten haben. Auf der einen Seite haben wir einen Handelskrieg. Das sehen wir bei China, das mit Dumpingprodukten den Markt schwemmt. Dafür ist vor allem die Europäische Kommission zuständig. Ich wünsche mir hier robustes Auftreten gegenüber China; denn ich glaube, dass die Strategie „Wandel durch Handel“ an ihr Ende gekommen ist. Der zweite Konflikt, den wir sehen, ist ein Energiekrieg. Ausgelöst wurde dieser Energiekrieg durch Putin, der den Gashahn zugedreht hat. Das war der erste externe Schock. Jetzt ist es das Mullah-Regime, das die Straße von Hormus zugemacht hat. Interessant ist, was die Gemeinsamkeit von denen ist: Das sind Ihre Freunde von der AfD. (Beifall von den GRÜNEN – Zuruf von Chris- tian Loose [AfD]) Dahinter ist das Interessante, dass die fossilen Energien das trojanische Pferd für unseren Standort sind. Es kam hier so reingeritten, und wir dachten: Ach, das ist so schön; das ist so günstig. – Und jetzt haben wir den Salat. Eines verstehe ich nicht. Herr Loose, Sie von der AfD haben gerade gesagt, ich hätte so erstaunt geguckt. Ich bin tatsächlich jedes Mal wieder erstaunt, wenn Sie über die erneuerbaren Energien reden. Denn man muss sie gar nicht deshalb gut finden, um gegen die Klimakrise anzukommen. Sie könnten ja auch einfach ein großes Plakat drucken: „Heimische Energien fürs Heimatland – AfD wählen!“ (Heiterkeit – Christian Loose [AfD]: Super, nehmen wir!) Das könnten Sie doch machen und die erneuerbaren Energien fördern. Aber solange Sie vor einem Windrad oder einer Photovoltaikanlage so viel Angst haben wie vielleicht nur noch vor dem Tofu oder dem Genderstar, sind Sie keine Patrioten, sondern treulose Tomaten. – Danke. 18.06.2026 (Beifall von den GRÜNEN und der CDU – Ver- einzelt Beifall von der SPD)

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