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Gönül Eglence

GRÜNE 20.03.2026 Sitzungen 18/120

Herr Dr. Maelzer, danke für die Frage, aber darüber haben wir gestern ausführlich debattiert. Frau Zingsheim-Zobel hat klar und deutlich darauf hingewiesen, dass wir einen Hebel brauchten, um Bildungsangebote auch in der frühkindlichen Phase machen zu können, und der Hebel ist eben das Schulgesetz. Deswegen machen wir das damit. (Zuruf von Andrea Busche [SPD]) Ich gehe weiter, weil hier darauf abgehoben wird, dass es darum gehe, Kinder durch die Gegend zu chauffieren. Wichtig ist doch – das ist der Vorschlag –, dass der Förderort frei wählbar ist. In Kitas, Schulen oder eben auch an anderen geeigneten Orten ist die Förderung möglich. Dafür brauchen wir in der Tat eine enge Zusammenarbeit von Kitas und Schulen – auch das ist richtig –: ein durchgängiges Bildungssystem statt neuer Brüche. Was die FDP vorschlägt, ist dagegen ein isoliertes Modell, ein zusätzliches System neben den bestehenden Strukturen … (Franziska Müller-Rech [FDP]: Nein, ist es nicht!) – Doch ist es. (Franziska Müller-Rech [FDP]: Nein!) – Ich habe den Antrag sehr aufmerksam gelesen. … und damit nämlich genau das, was Sie kritisieren: eine Einzelmaßnahme ohne echte Verzahnung. (Beifall von den GRÜNEN und der CDU) Es ist richtig, dass wir über Sprachförderung sprechen, aber es ist nicht richtig, Kinder auszugrenzen, statt sie von Anfang an mitzunehmen. Gute Bildungspolitik erkennt Potenziale, sie sortiert nicht aus. (Dr. Dennis Maelzer [SPD]: Genau das ma- chen Sie mit Ihren ABC-Klassen doch: Kinder Landtag aus der Kita aussortieren, in einen Bus stecken und defizitorientiert alleine …) Lassen Sie uns deshalb gemeinsam an Lösungen arbeiten, die verbinden, statt zu trennen, die stärken, statt zu stigmatisieren, und die jedem Kind die Chance geben, von Anfang an dazuzugehören. – Vielen Dank. (Beifall von den GRÜNEN – Vereinzelt Beifall von der CDU)

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