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Andreas Bialas

SPD 19.03.2026 Sitzungen 18/119

Wir alle haben da gar nichts dagegen. Es ist richtig dies zu fördern und vor allem auch die Förderung zu intensivieren. Die Fläche ist groß, das Land ist weit. Es steht nicht für alle etwas bereit. Natürlich ist sie zentraler Faktor für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Natürlich bedarf es niedrigschwelliger und unbürokratischer Unterstützung, gerade da oftmals keine Verwaltungsapparate vorhanden sind. Zahlreiche Akteure und Institutionen sind dort unterwegs, allein es ist bei weitem nicht ausreichend und flächendeckend und oftmals nicht ausreichend finanziell unterfüttert. Häufig haben wir es (und die Auflistung ist nur sehr unvollständig) z. B. mit Playern im Ehrenamt, mit kirchlichen Trägern und Vereinen aber auch mit z. B. den Amateurmusikern, dem Chorverband, den Bibliotheken, den Musikschulen, den Volksmusikern, den Landestheatern und-Orchestern zu tun, 19.03.2026 wir haben die Soziokultur, die Freie Szene, die Dritten Orte, Förderinstrumente wie die Regionale Kulturförderung, aber auch Projekte der Kulturellen Bildung im Oeuvre. Ein weiteres Förderinstrument, wie es scheinbar die Kultur-Schecks sein sollen, ist herzlich willkommen, allein es stellt sich natürlich die Frage, ob es auch mit frischem Geld daherkommt oder ob zu Lasten von anderen Anbietern und auch, ob es einmaliges Projekt ist oder dauerhaft installiert werden soll. Ein Blick in den ländlichen Raum zeigt, dass dort die Kulturakteure mit sehr anderen Herausforderungen und Hindernissen als in urbanen Strukturen konfrontiert sind. Jenseits eines Kultur-Schecks sei daher angeregt, ländliche Räume insgesamt stärker in den Focus zu nehmen. Dabei geht es darum, jenseits punktueller und meist eher zufälliger Förderungen, Kulturpolitische Handlungsoptionen flächendeckend, da wo es sich anbietet, zu entwickeln und sinnvolle konzeptbasierte Kulturentwicklungsplanungen mitbegleitend voranzutreiben (vgl. hierzu LWL). Ein umfangreicher Dialog und eine Anhörung dazu wären wünschenswert gewesen. Leider soll heute direkt abgestimmt werden. Da die Rahmenbedingungen unklar und auch die Konsequenzen für anderweitige Förderbereiche nicht erkennbar sind, werden wir uns enthalten und bitten darum, in der nächsten Ausschusssitzung hierzu unterrichtet zu werden.

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