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André Kuper

30.01.2026 Sitzungen 18/117

Danke, Herr Metz. – Für die Landesregierung spricht noch einmal Herr Minister Krischer. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr: Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Lieber Christof Rasche, ich verstehe ja, dass das schwierig ist, die Prozesse nachzuverfolgen, wenn man in Berlin nicht vertreten ist. (Zurufe von der FDP und der SPD: Oh! – Hen- ning Höne [FDP]: Herr Lehrer! Herr Lehrer!) 30.01.2026 – Nein, Kollege Metz hat es gerade klargestellt. (Kirsten Stich [SPD]: Ihre Arroganz ist nicht zu überbieten!) Ihre Brandbriefe entlarven sich selbst, weil es das „überragende öffentliche Interesse“ für diese Brücke über die Ruhr schon seit Langem gibt. Das ist beschlossen. Sie behaupten, die NRW-Landesregierung würde das verhindern. Das zeigt nur, dass man dem offensichtlich nicht ganz folgen kann. (Zuruf von Christof Rasche [FDP]) Was ich ehrlich gesagt unverschämt finde – das sage ich hier in aller Deutlichkeit –, ist Folgendes: Sie haben mir gerade vorgeworfen, dass ich in diesem Moment im Bundesrat keine Rede zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz halte, dort also nicht präsent bin. (Zurufe von Dietmar Brockes [FDP] und Chris- tof Rasche [FDP]) Ich bin hier. Ich war für den Bundesrat angemeldet und wollte Nordrhein-Westfalen dort vertreten. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Ich wollte unsere Interessen … (Zurufe von der FDP) – Sie haben hier eine Aktuelle Stunde angemeldet, und wenn ich nicht hier gewesen wäre, hätten Sie mir vorgeworfen, ich wäre in Berlin. Das zeigt doch Ihre Bigotterie. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN – Fortgesetzte Zurufe von der FDP) Ehrlich gesagt sollten Sie sich dafür entschuldigen, wie ich finde. Es ist nicht fair, wie Sie hier mit den Mitgliedern der Landesregierung umgehen – bei aller Wertschätzung. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN – Zu- rufe von der SPD und Dietmar Brockes [FDP])

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