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Dorothee Feller

29.01.2026 Sitzungen 18/116

Na ja, diese Entscheidung wird im Bundestag getroffen. Sie sind vielleicht an manch einem näher dran und könnten mit der SPD-Fraktion im Bundestag sprechen. Ansonsten würde ich darum bitten, das im Ausschuss näher zu beraten. Dahin wird Ihr Antrag ja verwiesen; vielen Dank. Auch in dem in dem Antrag angesprochenen Bereich der Beratung setzt sich die Landesregierung dafür ein, Krebsüberlebende zu unterstützen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales bezuschusst ambulante Krebsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen bereits seit 2017. Ab 2026 orientiert sich die Landesförderung bedarfsgerecht an den tatsächlichen Ausgaben einer Beratungsstelle sowie an der regionalen Einwohnerzahl. Dafür stellt das Land zukünftig jährlich rund 750.000 Euro bereit. Die 26 Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen stehen allen an Krebs erkrankten Menschen 29.01.2026 und ihren Angehörigen kostenfrei und wohnortunabhängig zur Verfügung. Der Antrag der SPD zielt auf eine Unterstützung Krebsüberlebender, insbesondere im jungen Alter, durch die NRW-Landesregierung ab. Genau dafür setzt sich die Landesregierung in ihrem Zuständigkeitsbereich und innerhalb des europäischen und bundesgesetzlichen Rechtsrahmens bereits ein. Ich setze darauf, dass sich auch die SPD im Bundestag dieses Anliegen zu eigen machen wird. Wir stimmen der Überweisung in den Ausschuss zu. – Vielen Dank. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

Protokoll ↗