Franziska Müller-Rech
Vielen Dank. – Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist immer gut, wenn man ein bisschen Redezeit übrig behält, um auf so etwas eingehen zu können. Herr Kollege Dr. Blex, wir haben hier hochfachlich über eine Reform des Lehrerausbildungsgesetzes debattiert. Der Einzige, der an dieser Fachdebatte nicht teilgenommen hat, waren Sie. (Beifall von der FDP, der CDU, der SPD und den GRÜNEN) Sie haben mal wieder versucht, die Debatte zu kapern, und haben hier auch noch den Vorwurf antidemokratischer Züge geäußert. (Zuruf von Lena Teschlade [SPD]) Ich schätze an diesem Hohen Haus sehr, dass wir hier herzhaft debattieren, uns gegenseitig auch schon mal ein bisschen lauter angehen, dabei aber immer fachlich bleiben und uns als Demokratinnen und Demokraten schätzen. (Lachen von Christian Loose [AfD]) Ausgerechnet bei diesem Gesetzentwurf den Vorwurf antidemokratischer Züge zu äußern … Übrigens hat ihn die Landesregierung eingebracht. Das haben Sie daran gemerkt, dass die Ministerin als Erstes gesprochen hat; es waren nicht CDU und Grüne. (Zuruf von Christian Loose [AfD]) Vielleicht nehmen Sie das als eine kleine Einführung in den Parlamentarismus. (Beifall von der FDP, der SPD und den GRÜNEN – Vereinzelt Beifall von der CDU) Das ausgerechnet hier zu machen, ist absolut merkwürdig. Ich kann Sie nur ermahnen: Nehmen Sie gerne ein bisschen aktiver an Sitzungen im Schulausschuss teil, wenn es mal nicht um ausländische Kinder geht, (Zuruf von Jens-Peter Nettekoven [CDU]) sondern auch dann, wenn es um die Fachdebatte geht. Das würde Sie dann unter anderem vielleicht so weit bringen, dass Sie mehr zur Sache sprechen und weniger Ressentiments schüren. Das wäre vielleicht sogar ein Gewinn für die Demokratie in Form einer sachlicheren Debatte. – Herzlichen Dank. (Beifall von der FDP und den GRÜNEN – Ver- einzelt Beifall von der CDU und der SPD)
