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Gönül Eglence

GRÜNE 06.11.2025 Sitzungen 18/106

Da haben Sie sich alle nichts genommen, kann ich dazu nur sagen. (Jochen Ott [SPD]: Ach!) Ich will zu meinen Ausführungen zurückkommen. Am Ende des Tages müssen wir vor allem die Fragen beantworten. Bevor wir Familien dazu verpflichten, ihre Kinder in ein Chancenjahr zu stecken, müssen wir sagen, wie wir mehr Ausbildungskapazitäten schaffen, wie wir für eine faire Bezahlung sorgen, wie wir die Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse hinbekommen und wie wir multiprofessionelle Teams stärken können. Das sind die Grundlagen dafür, dass möglicherweise irgendwann ein Chancenjahr kommt. (Jochen Ott [SPD]: In 10 oder 20 Jahren!) Am Ende des Tages – die Ministerin hat es vorhin noch erklärt – ist die sozialräumliche Koordination das A und O. Ich sage es in fast allen meinen Reden: Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wie Kitas, Schulen, die Jugendhilfe und die Zivilgesellschaft – auch bestehend aus migrantischen Selbstorganisationen und dem gesamten Stadtteil – zusammengebracht werden und wie wir die Quartiersarbeit ermöglichen können. 06.11.2025 Letzten Endes bleibt zu sagen: Das Ziel teilen wir. Das Chancenjahr darf aber kein Zwangsjahr sein, sondern es muss ein gestalteter, inklusiver Übergang sein, der Vielfalt respektiert und Fachkräfte stärkt. – Vielen Dank.

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