Christian Loose
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Klimaschwindel ist vorbei. Trump sagt es, Elon Musk sagt es, und die Wirtschaft in den USA steigt aus dem Klimaschwindel ebenfalls aus. Sechs Großbanken in den USA haben die Klimabündnisse verlassen. Auch BlackRock – schöne Grüße an Herrn Merz – tritt aus dem Klimabündnis aus. Die Autoindustrie in den USA fordert mildere CO -Regeln. Tenor: Klimaschutz ja, aber bitte nur, wenn er nichts kostet. China baut Jahr für Jahr neue Kohlekraftwerke. Allein die Kohlekraftwerke, die China jetzt neu baut, würden für eine Vollversorgung in Deutschland reichen, aber das wollen Sie alle nicht. Indien erhöht seine Kapazität sogar um fast 50 %. Von globalem Klimaschutz kann also keine Rede sein. Nur Deutschland hält weiter am teuersten Kurs der Welt fest. Die sogenannten demokratischen Parteien ruinieren unsere Industrie, während andere Billigenergie verbrennen. Das ist kein Umweltschutz, das ist Standortvernichtung. Inzwischen erkennen das auch immer mehr Menschen in Deutschland. Evonik-Chef Kullmann fordert ein Ende des CO -Kults. Er sagte – Zitat –: „Die CO -Gebühr für Europa muss weg. Sie gefährdet in Deutschland mindestens 200.000 gut bezahlte Industrie-Arbeitsplätze.“ Die Papierindustrie leidet. Unternehmen wie Zanders in Bergisch Gladbach machen zu, ebenso die Papierfabrik Kabel in Hagen. Die Glasindustrie leidet. Ritzenhoff schloss im Hochsauerlandkreis, noch einmal Grüße an Herrn Merz. Ein anderes Glaswerk wird jetzt in Herzogenrath geschlossen. Die Chemieindustrie leidet, seien es Venator in Krefeld, LANXESS in Leverkusen und Evonik in Essen. Ich könnte Ihnen zahlreiche Industrien, zahlreiche Firmen aufzählen. Der industrielle Niedergang ist nicht vorbei, nein, er geht immer weiter, denn die Firmen werden nun über die EU gezwungen, CO -Zertifikate zu kaufen. Das verteuert allein die Stahlproduktion in Duisburg jetzt schon um satte 30 %, Tendenz steigend. Was ist die Antwort von thyssenkrupp darauf? Sie entlassen Tausende Mitarbeiter. Ihr Transformationspfad, liebe Kollegen, ist in Wahrheit für unsere Industrie der Highway to Hell. Während hier in Deutschland Betriebe schließen, feiern sich Politiker auf Klimakonferenzen selbst. Früher war das mal eine Veranstaltung, bei der sich wenige Hundert Leute getroffen haben, jetzt kommen Tausende an. Der nächste Klimagipfel findet in Brasilien statt. Die Gäste reisen mit ihren Privatjets an. 05.11.2025 Damit sie auch bequem mit dem klimatisierten Auto zur Konferenz kommen, wurde eine Autobahn mitten durch den Regenwald gebaut. Das ist die Realität der internationalen Klimapolitik. Hierzulande wird jede Tonne CO verteuert, jedes Kraftwerk abgeschaltet, und anderswo werden neue Straßen durch Urwälder geschlagen. Jetzt wissen aber inzwischen auch die dümmsten Politiker in Deutschland, dass sie der Industrie mit diesen Zertifikaten einen Mühlstein umgelegt haben. Durch die hohen Zusatzkosten sind die deutschen Firmen nicht mehr wettbewerbsfähig. So fordern jetzt einige Politiker nicht etwa, die deutschen Firmen zu entlasten, nein, jetzt sollen die Produzenten aus anderen Ländern ebenfalls belastet werden. Deren Produkte sollen teurer gemacht werden, damit die deutschen Industrien wettbewerbsfähig werden. Ein Klimazoll, CBAM, den Herr Brockes heute noch so glühend gefordert hat, soll her, und die Firmen aus dem Ausland sollen ihn zahlen. Andere Politiker rudern jetzt sogar noch weiter zurück. So fordert der Fraktionsvorsitzende der SPD, Herr Ott, neuerdings eine Begrenzung des CO - Zertifikatehandels. Sehr geehrter Herr Ott, heute haben Sie die Möglichkeit, den CO -Ablasshandel ganz abzuschaffen, Sie müssen nur unserem Antrag zustimmen. Ich werde schauen, wie mutig Sie später bei der Abstimmung sind. Den CO -Ablasshandel in der EU gibt es jetzt seit 20 Jahren. Jede Klimasünde soll bezahlt werden. Der Ablasshandel für die Sünden im Mittelalter dauerte rund 70 Jahre, bis er durch den Reformer Martin Luther zu Fall gebracht wurde. Wir sollten nicht so lange wie im Mittelalter warten. Lassen Sie uns heute gemeinsam beschließen, den Klimaablasshandel abzuschaffen. Ich freue mich auf Ihre Zustimmung und verbleibe mit dem Wunsch für Freiheit, Wohlstand und Vernunft. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD)
