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Bernhard Hoppe-Biermeyer

CDU 19.09.2025 Sitzungen 18/102

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Antrag der AfD ist industriepolitisch fahrlässig. Er ist klimapolitisch rückwärtsgewandt, und er ist ökonomisch schlichtweg falsch. Wasserstoff ist unverzichtbar für die Zukunft unserer Industrie. Nordrhein-Westfalen ist das industrielle Herz Deutschlands: Stahl, Chemie, Zement – Branchen, die zigtausende Arbeitsplätze sichern und unsere Exportstärke prägen. Wenn wir bis 2045 klimaneutral werden wollen, dann brauchen wir Technologien, die CO in großem Maßstab reduzieren. Wasserstoff, insbesondere grüner und auch kohlenstoffarmer blauer, ist dabei der zentrale Schlüssel. Gerade die Stahlindustrie zeigt es: Ohne Wasserstoff ist klimaneutraler Stahl schlicht nicht machbar. Bis 2027 stellen wir rund eine Milliarde Euro für die Wasserstoffwirtschaft zur Verfügung. Damit unterstützen wir unter anderem grünen Stahl bei thyssenkrupp in Duisburg mit der größten Einzelförderung der Landesgeschichte. Wir tun das, um die gesamte stahlverarbeitende Wertschöpfungskette in unserem Land zukunftsfähig aufzustellen. Das ist kein Subventionsgrab, wie die AfD behauptet, es ist vielmehr die Voraussetzung dafür, dass wir den Standort sichern, Wertschöpfung halten und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern. In Lichtenau, in meinem Wahlkreis, wird das Projekt „Schlafender Riese“ umgesetzt. Der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser plant gemeinsam mit den Stadtwerken Lichtenau den Bau eines 10-MW-Elektrolyseurs zur Produktion von grünem Wasserstoff. 19.09.2025

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