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Katharina Gebauer

CDU 19.09.2025 Sitzungen 18/102

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Verehrte Kollegin der SPD, Ihre Rede beweist, dass Sie kein Interesse an Inhalt haben, sondern nur an Panikmache. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) Landtag Nachdem Herr Ott erst die Stichwahlstädte Dormagen und Mönchengladbach ins Gespräch gebracht hat, bringen Sie, Frau Kapteinat, jetzt auch noch die nächste Stichwahlstadt in Ihre Rede ein. (Vereinzelt Beifall von der CDU – Jochen Ott [SPD]: Das heißt doch: gute Städte! – Zuruf von Lisa-Kristin Kapteinat [SPD]) Das ist peinlich und zeigt, wie Sie denken. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN – Jo- chen Ott [SPD]: Das zeigt, dass wir voll getrof- fen haben!) Die Fraktionen von SPD und FDP versuchen mit aller Kraft, Verunsicherung zu schüren: bei den Eltern, bei den Trägern, bei den Erzieherinnen und Erziehern. Dieses Verhalten ist unsäglich. Denn anstatt konstruktiv über die Zukunft der frühkindlichen Bildung zu debattieren, zeichnen Sie hier wieder nur Schreckensszenarien auf. (Marcel Hafke [FDP]: Dann macht doch!) Damit wird nicht ein einziges Problem gelöst. Es wird nur das Vertrauen in die gute Arbeit unserer Kitas beschädigt. (Beifall von der CDU) Das Personal in den Kitas leistet hervorragende Arbeit. Es verdient Unterstützung und Verlässlichkeit, keine Panikmache. Herr Ott, Sie sprechen in Ihrer Rede davon, dass Ihnen die Wertschätzung der Erzieherinnen und Erzieher fehlt. Diese fehlte mir in Ihrer Rede. (Beifall von der CDU) Wir sind dankbar für die Arbeit, die unsere Erzieherinnen und unser Fachpersonal in den Kitas leisten. Wir sind dankbar für das, was sie jeden Tag für unsere Kleinsten tun. Dafür vielen Dank! (Beifall von der CDU und den GRÜNEN – Jo- chen Ott [SPD]: Und deshalb helfen Sie ihnen überhaupt nicht und lassen sie hängen!) Gerade deshalb ist es unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Und genau das tun wir. Als Mutter weiß ich, dass unser Kita-System nicht immer perfekt ist. Insbesondere eine Herausforderung ist hinlänglich bekannt: der Fachkräftemangel. Aber ich sehe auch die Fortschritte, die wir erzielt haben. Wir haben so viele Fachkräfte im System wie nie zuvor. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher von rund 69.000 im Jahr 2014 auf knapp 93.000 im vergangenen Jahr gestiegen – ein Zuwachs von rund 24.000, also etwa 35 %. Unsere Fachkräfteoffensive besteht allerdings nicht nur aus einem einzelnen Projekt, sondern aus einem 19.09.2025 ganzen Bündel ineinandergreifender Maßnahmen. Meine Vorrednerin Christina Schulze Föcking hat bereits zahlreiche dieser Maßnahmen aufgeführt. Daran zeigt sich die Handschrift verantwortungsvoller Politik. Wir schauen nicht zu. Wir handeln und sorgen für Qualität, Verlässlichkeit und Stabilität. (Beifall von der CDU) Ich möchte hier noch einmal auf den Punkt der Attraktivität und Nachwuchsgewinnung zu sprechen kommen. Mit der Kampagne „#WTFuture“ sprechen wir junge Menschen direkt an. Wir zeigen, wie vielfältig, abwechslungsreich und erfüllend die Arbeit in der frühkindlichen Bildung ist. Wir holen Jugendliche in ihrer Lebenswelt ab, nutzen moderne Kommunikationsmittel und machen deutlich: Wer sich für diesen Beruf entscheidet, entscheidet sich für eine Zukunft mit Sinn und Verantwortung. Dass wir mit diesen Maßnahmen Erfolg haben, zeigt der hohe Anteil an Auszubildenden. Inzwischen befinden sich in Nordrhein-Westfalen 8,5 % der pädagogisch Tätigen in Ausbildung – fast 12.000 Menschen im Durchschnitt. Somit arbeitet in jeder Kita mindestens eine oder einer in Ausbildung. Das ist ein klares Signal: Wir investieren ganz konkret in die Zukunft. (Beifall von der CDU – Vereinzelt Beifall von den GRÜNEN) Auch im Hinblick auf die Qualifikation unseres Personals stehen wir sehr gut da. Fast 74 % der pädagogisch Tätigen in Nordrhein-Westfalen verfügen mindestens über einen Fachschulabschluss. Die Opposition mag schwarzmalen, aber die Fakten sprechen eine andere Sprache. Wir haben heute mehr Fachkräfte, mehr Auszubildende und mehr Investitionen im System als je zuvor. In diesem Jahr investieren wir rund 5,6 Milliarden Euro in die frühkindliche Bildung. Im kommenden Jahr planen wir mit 6 Milliarden Euro. Das ist die Realität. Das sind neue Rekordzahlen und Investitionen. Wir übernehmen Verantwortung. Und das heißt: Probleme anpacken, Lösungen entwickeln und Vertrauen schaffen. Genau das tun wir. Eines möchte ich zum Schluss unmissverständlich klarstellen: Die Beitragsfreiheit in den letzten beiden Kita-Jahren vor der Einschulung bleibt bestehen. Sie ist ein Versprechen an die Familien in unserem Land. Wir halten dieses Versprechen – entgegen den Behauptungen der Opposition. Auch wenn Sie das hier noch so oft wiederholen, wird es nicht wahrer. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN)

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