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Dietmar Brockes

FDP 10.07.2025 Sitzungen 18/99

Herr Dr. Kaiser. Das ist genau das Problem, das wir angesprochen haben. Wir müssen ein vernünftiges Monitoring haben. Dem haben Sie sich bisher immer verweigert. Wenn wir ein vernünftiges Monitoring haben und wissen, wie viele Wölfe wir bereits im Land haben, dann kann man auch eine Zahl festlegen. Aber das ist genau das, was Ihre Landesregierung bisher verhindert hat. (Beifall von der FDP) Wir als FDP-Fraktion fordern, dass Nordrhein-Westfalen sich der Bundesratsinitiative von Bayern, Hessen, Sachsen und Berlin anschließt, um den günstigen Erhaltungszustand gegenüber der EU zu melden und konkrete, sofort umsetzbare Schritte vorzunehmen. Die SPD bleibt auf Landesebene stehen und blendet diese zentralen bundespolitischen Weichenstellungen aus. Die SPD spricht allgemein von einem Monitoring. Dagegen fordern wir als FDP-Fraktion konkret die Einbindung der Jägerschaft und eine Systematisierung und Professionalisierung der Beobachtung. So entsteht eine belastbare Datengrundlage für Managemententscheidungen. Herr Kollege Kaiser, das Landtag ist die Basis. Die muss erst einmal geschaffen werden. Der haben Sie sich bisher verweigert. (Beifall von der FDP – Zuruf von Dr. Gregor Kaiser [GRÜNE]) Wir wollen belastbare Fakten. Die Gegenüberstellung zeigt auf, dass die SPD mit ihrer Position leider hinter den aktuellen Möglichkeiten und Chancen für ein modernes Wolfsmanagement zurückbleibt.

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