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Inge Blask

SPD 09.07.2025 Sitzungen 18/98

Der Antrag der Fraktionen von CDU und Grünen zum grenzübergreifenden Verkehr mit Pferden mag auf den ersten Blick sehr partikulare Interessen betreffen. Tatsächlich ist er jedoch für die Menschen im Dreiländereck und in den Euregios nicht unbedeutend. Aachen ist nicht nur Kaiserstadt, sondern seit der Moderne mit dem CHIO auch internationale Metropole des Pferdesports. Vor diesem Hintergrund würde es für viele dem Pferdesport zugetane Bewohner der Region eine immense Erleichterung bedeuten, wenn wir die bürokratischen Hürden beim Grenzübertritt abbauen könnten. Dabei handelt es sich um Impfzertifikate, Tierseuchenschutz-Kennzeichnungen und weitere Formalitäten, die für Pferdesportler schon 09.07.2025 dann zum Problem werden können, wenn ein Ausritt oder ein Besuch beim Tierarzt auf die andere Seite der Grenze führt. Insofern macht es Sinn, im Verbund mit den Beneluxländern auf eine Ausnahmeregelung für die geltende EU-Verordnung hinzuwirken. Noch ein Satz am Rande, der auch den Bürokratieabbau betrifft: Da es auch von der FDP und dem örtlich bestens verankerten Kollegen Werner Pfeil einen ähnlich lautenden Antrag gab, der bei uns im AEI bereits besprochen wurde, hätte es durchaus Sinn gemacht, hier auf einen gemeinsamen Antrag der demokratischen Fraktionen hinzuwirken. Bei aller gebotenen Aufmerksamkeit zu diesem Thema: Zwei Anträge und zwei Debatten dazu hätte es nun auch nicht gebraucht. Dennoch stimmen wir dem Antrag als SPD-Fraktion zu.

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