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Berivan Aymaz

09.07.2025 Sitzungen 18/98

Vielen Dank. – Frau Ministerin, Sie haben das Wort. Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie: Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Abgeordneter, wir setzen uns gegenüber den Ebenen, die darüber befinden können, zuallererst für wettbewerbsfähige Energiepreise für die energieintensive Industrie ein. Das ist vor allem die Bundesebene. Sie werden verfolgt haben, dass ich, seit ich Ministerin in Nordrhein-Westfalen sein darf, in Richtung des Bundeswirtschaftsministeriums adressiere, dass wir dringend eine Entlastung für die energieintensive Industrie brauchen, egal, ob sie mittelständisch oder groß ist. Das ist das Erste und Entscheidende. Das Zweite ist, dass wir diejenigen sind, die über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus … Ich nenne unsere Bemühungen beim Delta Rhine Corridor als ein Beispiel, unabhängig davon, dass es auch zu einzelnen Verzögerungen zum Beispiel durch einen Regierungswechsel bei unseren Freunden in den Niederlanden kommt. Wir sind in der Priorisierung des Delta Rhine Corridor unentwegt in Gesprächen, und zwar sowohl mit Vertretern der Regionen der Niederlande als auch mit den bereits erwähnten Akteuren, die am Ende die Geschäfte mit Wasserstoff machen sollen und auch machen müssen. 09.07.2025 Der dritte Punkt ist, dass wir in der deutlichen Strategie, die wir im Bereich von Wasserstoff haben, also die Roadmap, die wir dafür vorsehen, für alle in unterschiedlichen Sprachen dieser Erde nachvollziehbar hinterlegen, dass wir einen großen Wasserstoffbedarf haben: Er liegt bei 129 bis 179 TWh/a. Wir haben also einen hohen Bedarf, zu importieren, und im Sinne dessen arbeiten wir mit unseren europäischen Nachbarländern, aber auch mit den etwas weiter entfernten Nachbarländern von Portugal bis Schottland, wenn ich das so sagen darf, an Kooperationen und daran, diejenigen mitzunehmen, die entweder die Anlagen produzieren oder die den Wasserstoff herstellen oder verarbeiten können. Wir wollen, dass aus dem Projekt „Wasserstoff produziert in Europa“ Wertschöpfung für Nordrhein-Westfalen entsteht. Dementsprechend tun wie das konkret für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft: Wir geben ein klares Bekenntnis ab, dass das auch für die vielen Anlagenund Maschinenbauer ein Wertschöpfungsmodell der Zukunft ist, dass wir für Industrie und Energieproduktion einen hohen Bedarf in Nordrhein-Westfalen festgestellt haben und dass wir für diesen Bedarf an einer guten europäischen Zusammenarbeit arbeiten, dabei aber nicht nur europäische, sondern auch darüber hinausgehend Wasserstoffimportländer definiert haben und dementsprechend unterwegs sind.

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