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Dr. Martin Vincentz

AfD 05.06.2025 Sitzungen 18/97

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Vielen Dank. – Die Regierung bringt zum gleichen Thema in zwei aufeinanderfolgenden Plenarwochen zwei nahezu inhaltsgleiche Anträge ein. Keine Koordination, kein Widerspruch, einfach zweimal das Gleiche, ledig-Landtag lich in der Wortwahl ein wenig verändert. Aber für Anträge gilt, was auch für Tee richtig ist: Zweimal aufgegossen werden sie halt auch nicht besser. Gesundheit soll erneut zur Bühne für das große Erzählmuster struktureller politischer Ungerechtigkeiten gemacht werden, dieses Mal in Form vom sogenannten Gender Health Gap. Was medizinisch durchaus differenziert betrachtet gehört – ich bin schließlich, glaube ich, der einzige hier im Raum, der jemals tatsächlich Menschen beruflich wegen eines Herzinfarktes behandelt hat (Beifall von der AfD – Rodion Bakum [SPD]: Das stimmt nicht! Die erste Lüge innerhalb von zwei Minuten! Super!) und darf mir hier einiges so anhören –, wird in Ihrem Antrag systematisch zu einem kulturpolitischen Problem umgedeutet, als ginge es nicht mehr darum, wie wir Menschen in all ihren Facetten und mit all ihren Besonderheiten und Eigenschaften besser behandeln, sondern wen wir zuerst sensibilisieren sollen, wer am größten benachteiligt wird, wer ...

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