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Katharina Gebauer

CDU 05.06.2025 Sitzungen 18/97

Ebenso brauchen wir verpflichtende Fortbildungen für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass geschlechterspezifische Symptome erkannt und richtig behandelt werden. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um die Entwicklung eines Bewusstseins für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Risikofaktoren der Patientinnen und Patienten. Die im vorliegenden Antrag genannten Maßnahmen sind deshalb dringend notwendig und sinnvoll. Sie greifen eine zentrale Problematik im Gesundheitswesen auf und bieten konkrete Lösungen. Erstens: gezielte Förderung der Forschung. Zweitens: Sensibilisierung der medizinischen Fachkräfte und eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung. Wir müssen den Gender Health Gap als das erkennen, was er ist: eine strukturelle Benachteiligung, die Menschenleben kostet. Die Behebung dieser Ungleichheit ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Gesundheitsversorgung aller. Ich möchte betonen: Wenn wir heute gemeinsam für diesen Antrag stimmen, setzen wir ein deutliches Zeichen, dass geschlechterspezifische Medizin kein Nischenthema mehr ist, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil einer modernen und gerechten Gesundheitsversorgung sein muss. (Thorsten Klute [SPD]: Boah, war das konk- ret!) Gemeinsam können wir einen wichtigen Schritt zur Gleichbehandlung in der Medizin gehen. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der CDU – Vereinzelt Beifall von den GRÜNEN – Thorsten Klute [SPD]: Das war ja konkret!)

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