Christian Loose
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! 15.000 Euro: So viel kostete zuletzt der Ford Fiesta, ein Fahrzeug, das Generationen von Menschen mobil gemacht hat. 47 Jahre lang wurde in Köln gebaut, was sich Millionen Menschen leisten konnten, ein Auto, das sich technologisch immer weiterentwickelte, bis es von der Politik zerstört wurde. Einer der Hauptverantwortlichen sitzt direkt hier: die SPD, eine SPD, die den Standort Köln durch ihre krankhafte Fixierung auf die E-Mobilität der Vernichtung preisgegeben hat. Statt einem erschwinglichen Auto für die breite Bevölkerung wird nun der voll-Landtag elektrische Ford Explorer produziert, ein SUV für Besserverdiener. Einstiegspreis: fast 50.000 Euro, dreimal so teuer wie der Fiesta – kein Auto für Malocher. Dieser Antrag zeigt, wie stark die SPD die einfachen Menschen, die Arbeiter inzwischen verachtet. Man möchte mit diesen nichts mehr zu tun haben, sondern diskutiert nur noch über die Nachnutzung des Geländes. Und wer soll sich dieses teure Elektrospielzeug, diesen Ford Explorer, überhaupt noch leisten? Jeden Monat verschwinden in Deutschland 10.000 gut bezahlte Industriearbeitsplätze. Die Menschen verlieren ihre Jobs, die Kaufkraft sinkt, und gleichzeitig wandern immer mehr Unternehmen ins Ausland ab. Doch die SPD und ihre grünen Verbündeten reden weiter von der glorreichen Zukunft der E-Mobilität. Dabei ist die Wahrheit: Die E-Mobilität ist eine alte Technologie, die schon seit 1888 bekannt ist. Warum hat sie sich nie durchgesetzt? Weil der Verbrennungsmotor effizienter, praxistauglicher und wirtschaftlicher war und auch heute noch ist. (Beifall von der AfD) Doch Sie, Frau Teschlade, wollen diese Realität einfach nicht anerkennen. In Ihrem Wahlprogramm 2025 preisen Sie die E-Mobilität weiterhin als Heilsbringer. Hoch subventioniert, steuerlich bevorzugt und durch massive Strafzahlungen gegen Verbrenner wird die E-Automobilität überhaupt nur künstlich am Leben gehalten. Und das ist bei Ihnen zentrales Thema im Wahlprogramm. Was die Strafzahlungen der EU bedeuten, kann man sich am Ford Fiesta anschauen. Würde der Fiesta in Köln noch gebaut werden, müsste Ford für jedes einzelne Auto 4.000 Euro CO -Strafen bezahlen – Strafen, die die Hersteller dann über die Preise an die Kunden weitergeben müssten. Aber es sind nicht nur die Neuwagenpreise, die durch diese CO -Steuern in die Decke schießen: Nein, es sind auch die Gebrauchtwagenpreise. Dann zahlt am Ende auch der Schichtarbeiter, der sich nur ein solches Gebrauchtauto leisten kann, die Zeche für die Politik der SPD. – Doch es wird noch absurder.
