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Zacharias Schalley

AfD 20.02.2025 Sitzungen 18/90

Herr Präsident! Werte Damen und Herren! Die sogenannte Energiewende hat sich in unserem Sprachgebrauch fest etabliert. Sie ist die rhetorische Brechstange geworden, um die vermeintlich klimasündigen Bürger aus ihren Gewohnheiten auszuhebeln, um dann das Weltklima retten zu können. „Wende“ ist ein Schlagwort unserer Geschichte, von der geistig-moralischen Wende eines Helmut Kohl über die Wende zum Untergang der DDR bis hin zur großspurigen Zeitenwende eines Herrn Scholz. Es signalisiert eine Kraft aus den Tiefen der Geschichte, denen sich der Einzelne nicht entgegenstellen kann oder sollte. Dieses sprachliche Kampfmittel hat seinen Ursprung allerdings im Deep State aus Institutionen, Stiftungen und Lobbyorganisationen. Es war nämlich das Öko-Institut Freiburg, das 1980 den Begriff prägte. Das ist jenes Öko-Institut, das in der Trauzeugenaffäre um den Habeck-Vertrauten Graichen und die grüne Vetternwirtschaft Bekanntheit erlangte. Nachdem die Energiewende also einmal in der Welt war, musste sie auch umgesetzt werden – koste es, was es wolle –, denn Institute und Staatssekretäre wollen ja auch versorgt werden. Das Symbol der Energiewende ist die Windindustrieanlage geworden, die Verspargelung und Zerstörung der Natur ihre Folge. An der gesamten Konstruktion einer Windmühle wird deutlich, wie schädlich diese Politik für die Umwelt ist. Von der Spitze der Rotor-20.02.2025 blätter bis zum Fundament im Boden ist sie eine einzige Umweltsünde. Die Rotorblätter sind aus nicht recycelbaren Verbundstoffen. Sind sie verschlissen, werden sie im Ausland einfach in der Erde verscharrt. Das verbaute Balsaholz kommt aus Plantagen in den Tropen, wofür der Regenwald abgeholzt wird. Sie verursachen Infraschall und elektromagnetische Felder, die Fledermäuse, Vögel, Insekten und Luftplankton stören oder direkt töten. Durch Abrieb oder gar Brände gelangen schwerste Schadstoffe wie die sogenannten fiesen Fasern nicht nur in die Umwelt, sondern auch auf landwirtschaftliche Nutzflächen, auf denen unsere Lebensmittel produziert werden. Für die Turbinen werden Seltene Erden wie Neodym benötigt, die in China unter umweltschädlichen Bedingungen abgebaut werden, das Wasser verseuchen und Tiere vergiften. Eine in Betrieb befindliche Windindustrieanlage verursacht Temperaturerhöhungen und beeinflusst das Mikro- und Regionalklima, wodurch das Pflanzenwachstum gehemmt wird. Für Wartungs- und Zufallswege und die Fundamente werden Tausende Tonnen Stahl und Beton verbaut, die den Boden nicht nur versiegeln, sondern auch verdichten und damit das Grundwasser beeinflussen. Ich ahne schon, dass Sie mir für diese Wahrheiten gleich nur die Beschimpfung „Klimaleugner“ an den Kopf werfen werden, uns Desinformation vorwerfen werden – und all das andere, was Sie sich an Gehässigkeiten ausgedacht haben. Tun Sie das ruhig, aber hören Sie auf, den Bürgern vorzugaukeln, es würde der Natur helfen oder gar das Weltklima retten, wenn wir alle Errungenschaften der Naturschutzbewegung dem Kampf gegen den Klimawandel opfern. Frei nach Carl Schmitt müsste man es eigentlich auf den Punkt bringen: Wer „Weltklima“ sagt, will betrügen. – Jedes noch so weit entfernte Fleckchen Erde leidet unter Ihrer moralischen Überheblichkeit und Ihren weltfremden Ökofantasien. Ich frage mich, wie viele Rotmilane noch geschreddert werden müssen und wie viele Hektar fruchtbare Ackerböden auf ewig versiegelt werden müssen, bis wir diesen umweltschädlichen deutschen Sonderweg beenden. Wie viel verseuchtes Wasser muss noch den Fluss in Guangdong hinunterlaufen? Wie viel Regenwald in Ecuador muss noch für Balsaplantagen gerodet werden, bis auch der letzte Turbinentaliban verstanden hat, dass die dümmste Energiepolitik der Welt unserem Planeten mehr schadet als nützt? Ausgestorbene Arten kehren nicht zurück, zerstörte Ökosysteme leben nicht wieder auf, nur weil wir die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten. Der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner bringt es Landtag auf den Punkt, wenn er sagt: Alternative Energien sind sinnlos, wenn sie genau das zerstören, was man durch sie schützen will, die Natur. Unsere Heimat braucht eine Naturschutzpolitik, die sich auch eines Begriffs von Heimat bewusst ist. Der Schutz der Natur ist nicht die Aufgabe von heuchlerischen Bonzenkindern wie Langstrecken-Luisa Neubauer oder heuchlerischen judenhassenden Schulschwänzern wie Greta Thunberg oder gar ökonomischen und ökologischen Analphabeten wie bei den Grünen. Es ist die Aufgabe hier verwurzelter Menschen. Darum stoppen wir den Ausbau von Windindustrieanlagen, denn Umweltschutz ist auch immer Heimatschutz. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD)

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