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Dr. Christian Blex

AfD 30.01.2025 Sitzungen 18/87

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wann ist Mehrsprachigkeit nützlich? Mehrsprachigkeit ist dann nützlich, wenn ein Schüler mehrere Sprachen in ausreichender Form zu beherrschen vermag und diese mit anderen Personen, welche ebenso eine dieser Sprachen beherrschen, anwenden kann. Mehrsprachigkeit hat keinen Nutzen, wenn es keine Schnittmengen der verwendeten Sprachen gibt, wenn also von 20 Schülern jeder eine fremde Sprache spricht und am besten noch die grundständige Unterrichtssprache nicht oder nicht ausreichend beherrscht. Ein Klassenzimmer voller Kinder, die jeweils portugiesisch, polnisch, Suaheli, spanisch, chinesisch oder französisch und allesamt kein Deutsch sprechen, erfüllt absolut keinen Zweck. Im Gegenteil, von der hochgelobten Integration kann da keine Rede sein. (Gönül Eğlence [GRÜNE]: Haben Sie nicht zu- gehört?) Das ist jedoch aufgrund Ihrer Politik der grenzen- und hemmungslosen bildungs- und arbeitsfernen Armutsmasseneinwanderung und leider auch immer mehr Messereinwanderung bittere und blutige Realität geworden, allerdings nicht mit den eben aufgeführten Sprachen. (Dilek Engin [SPD]: Was hat das mit Mehr- sprachigkeit zu tun? Zum Antrag!) Landtag In der düsteren Realität handelt sich meist um Arabisch, Paschtu und Dari aus Afghanistan und um Ukrainisch. Ihretwegen und insbesondere wegen der CDU hat Deutsch in den Klassen in den letzten Jahren an etlichen Schulen einen Platz in der letzten Reihe eingenommen. Es ist also völlig unsinnig, über Maßnahmen zum Ausbau von Mehrsprachigkeit zu sprechen, solange die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrscht wird. Ja, es ist sicher förderlich, wenn im Laufe des Bildungsweges Englisch, Französisch, Latein, Spanisch oder andere ergänzende Sprachen hinzukommen, doch an der Unterrichtssprache Deutsch führt kein Weg vorbei. (Beifall von der AfD – Dilek Engin [SPD]: Das haben wir auch gar nicht gesagt!) Schulen mit besonders hohem Ausländeranteil – mein Blick fällt dabei vor allem auf das Ruhrgebiet und auf Schulen mit, wie es verschleiernd offiziell heißt, besonders kritischem Sozialindex – leiden allesamt unter dem Problem, dass der Unterricht mit einer kritischen Menge von bildungsfernen Armutszuwandererschülern schlicht nicht mehr normal möglich ist. Die Rückkoppelungseffekte sind immens, die Auswirkungen auf andere Schüler – auch auf jene, die dem Unterricht andernfalls sprachlich folgen könnten – ebenfalls. Die Folgen von fehlendem Unterrichtssprachverständnis sind Unaufmerksamkeit, Frustration, das Gefühl des Nichtdazugehörens, Wut, die Ablenkung anderer Schüler und Gewalt gegenüber den verbliebenen deutschen Schülern. Ihr Fokussieren auf Herkunftssprachen von Schülern mit, wie Sie es nennen, internationaler Familiengeschichte – Sie trauen sich ja nicht einmal, „Einwanderungshintergrund“ zu schreiben –, (Gönül Eğlence [GRÜNE]: Weil das ein Unter- schied ist! Ich bin nicht eingewandert!) ist lediglich ein Versuch der Ablenkung von der Debatte um die Forderung nach dem Erlernen der deutschen Sprache und damit der tatsächlichen Integration. (Zuruf von Dilek Engin [SPD]) Wer seinen Kindern die Herkunftssprache beibringen kann und möchte, ist dazu zu Hause in der Lage. Hinzu kommt, dass NRW bereits über einen sehr gut ausgebauten muttersprachlichen Unterricht als Ergänzung zum normalen Unterricht verfügt. Rot-Grün hat eben sogar zugegeben, dass es das schon gibt. Für Herkunfts- und andere Fremdsprachen gab es zusätzlich schon immer private Gruppen, AGs oder schlicht den Heimunterricht. Die Beschlussempfehlung des Ausschusses lautet Ablehnung. Wir schließen uns dem an. (Beifall von der AfD) 30.01.2025

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