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Dr. Christian Blex

AfD 30.01.2025 Sitzungen 18/87

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Kindergesundheit ist zweifelsohne eines der höchsten Güter einer westlich-abendländischen Gesellschaft. Schutzbedürftig, da noch nicht selbstständig genug, benötigen Kinder unsere besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge. Umso schlimmer ist es, wenn all dies vernachlässigt oder gar durch giftgrün-woke Ideologie gefährdet wird. (Christin Siebel [SPD]: Oh!) Die SPD, welche sich in dem Antrag vorgeblich um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen 30.01.2025 bemüht, gefährdet diese in Wahrheit schon seit Jahren, sei es in Form der zerstörerischen Ampelpolitik, (Lachen von Christin Siebel [SPD]) durch lähmende Kommunalarbeit oder eben durch Anträge wie diesen hier. Die sehr wenigen Leser Ihres Antrags erfahren ausführlich, dass – man höre und staune – Cybermobbing bekämpft und psychische Gesundheit gestärkt gehöre. (Zuruf von Dilek Engin [SPD]) Das ist schlicht und ergreifend eine Selbstverständlichkeit. Eine Richtlinie zur gesunden Ernährung klingt erst einmal nicht schlecht, allerdings stammt sie von der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. (Dilek Engin [SPD]: Ist doch nicht verboten!) Im Antrag wird natürlich nicht offenbart, was im 140- seitigen Papier der DGE gefordert wird. Schaut man sich diese DGE-Empfehlungen jedoch genauer an, (Dilek Engin [SPD]: Kindergesundheitsbe- richt!) stellt man fest, es geht im Ernährungsteil in erster Linie um die Fortsetzung klimaideologischer Ziele im tiefsten Privatraum: weniger Fleisch und forcierter Veganismus, um die Ressourcen der Erde zu schützen. (Dilek Engin [SPD]: Was redet der denn da?) Dies solle selbstverständlich für alle Bevölkerungsschichten, Altersgruppen und Geschlechter gleichsam gelten. (Dilek Engin [SPD]: Das hat nichts mit unse- rem Antrag zu tun!) Die Deutsche Akademie für Präventivmedizin kritisiert nicht nur genau diese blinde Pauschalisierung, sondern greift auch konkrete inhaltliche Fehler auf. (Dilek Engin [SPD]: Das hat mit unserem An- trag nichts zu tun!) Darüber berichtete jüngst sogar die linksradikale Frankfurter Rundschau, also die Hauspostille der links-woken Deutschlandabschaffer. In dem woken Antrag werden jedoch nur wenige Worte über die tatsächlichen Gesundheitsrisiken an deutschen Schulen verloren. Mobbing habe zugenommen. Doch wer zu den häufigsten Opfergruppen gehört und wer die Täter sind, wird nicht erwähnt. Auch die Zunahme von Gewaltkriminalität an und um Schulen ist offenbar nicht so relevant wie die Richtlinie zur täglichen Avocado auf dem Teller der Schüler. Landtag Dass ausgerechnet Politiker die Zunahme von Übergewicht kritisieren, hat schon eine gewisse Ironie. (Dilek Engin [SPD]: Unverschämtheit!) Allerdings wird die Zunahme von Übergewicht blauäugig festgestellt und manipulativ in Zusammenhang mit normaler und nachweislich gesunder Ernährung gebracht, (Dilek Engin [SPD]: Das nennt man Mobbing! – Zuruf von Thorsten Klute [SPD]) die nicht zur DGE-konformen und chemisch verfeinerten veganen Planet-Health-Diet gehört. Gesundheitliche Risikogruppen, chronische Krankheiten oder schlicht kulturelle Essgewohnheiten werden von der DGE und damit von der SPD gekonnt ignoriert. Brauchtum und Kultur waren der SPD aber schon immer ein Dorn im Auge, es sei denn, es geht um die muslimische Schächtung. (Zurufe von der SPD: Oh!) Die wird ebenso gekonnt ignoriert wie die sozioökonomische Komponente schlechter Ernährungsgewohnheiten. (Thorsten Klute [SPD]: Wo leben Sie eigent- lich?) Ja, relative Armut führt ebenso zu schlechter Ernährung wie grüne Ideologie. (Eileen Woestmann [GRÜNE]: So ein Blöd- sinn! – Zuruf von Christin Siebel [SPD]) Das ist kein Wunder bei immer weiter steigenden Preisen für unsere Grundnahrungsmittel – das gilt insbesondere für Fleisch – aufgrund Ihrer zerstörerischen Umwelt- und Energiepolitik. (Volkan Baran [SPD]: Hinsetzen!) Proteinreiches, fettarmes Fleisch gehört zum deutschen Speiseplan und zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung, hochprozessierte Lebensmittel wie chemisch aufbereitete vegane Ersatzprodukte dagegen nicht. Wie wichtig Fleisch für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Gehirnfunktion ist, kann man hier ganz ohne Studien leicht durch einen Blick auf die rot-grünen Sitzreihen erahnen. Statt über … (Thorsten Klute [SPD]: Zeigen Sie mal mehr Größe!) – Sie brauchen sich doch gar nicht aufzuregen. Der Blick in den Spiegel tut halt weh, ich verstehe das. Essen Sie ein bisschen mehr Fleisch, dann klappt das auch. (Lachen von Franziska Müller-Rech [FDP]) Statt über ökologische Essensumerziehung sollten wir über den Sportunterricht diskutieren oder über Schüler, die aus kulturellen Gründen, wie es so 30.01.2025 schön heißt, nicht am Vereinswesen teilnehmen dürfen und somit nie in Kontakt mit verschiedenen Sportarten kommen. Der verteufelte Leistungsgedanke und die Abschaffung bzw. Verunstaltung von Wettkämpfen zu völlig nivellierten Mitmachmühlen, (Mehrdad Mostofizadeh [GRÜNE]: Dich hat doch auch keiner beim Fußball gewählt!) in denen es nicht einmal mehr Urkunden oder gar Auszeichnungen gibt, tragen ihren Teil zu einer Abkehr von Sportlichkeit und Ehrgeiz bei. Sie wollten gerade über Übergewicht sprechen, … (Dilek Engin [SPD]: Das ist unverschämt! Das ist mir zu persönlich!) – Alles gut. – … oder warum haben Sie jetzt reingerufen? (Zuruf von Mehrdad Mostofizadeh [GRÜNE]) Vermutlich ist Ihnen der Wettkampfgedanke aber ohnehin zu maskulin, zu heteronormativ und nicht woke genug. (Dilek Engin [SPD]: Wir sprechen ja auch nicht über Körpergröße! – Zuruf von Eileen Woest- mann [GRÜNE]) Auch Ihre Forderung nach schulpsychologischen Angeboten und der Förderung von erkrankten Eltern wie Kindern entbehrt jeder Realität. Wir sprechen hier über den Bereich „Schule“, der durch Personalmangel gebeutelt ist und durch das Ministerium mittels Notlösungen mehr schlecht als recht über Wasser gehalten werden soll. Es ist jetzt schon schwierig genug, außerschulische psychologische Beratungsangebote wahrzunehmen, weil auch dort die Terminkalender wie Wartezimmer und Einrichtungen zum Bersten gefüllt sind. Das Problem des Anstiegs der Zahlen von Kindern und Jugendlichen mit sozialemotionalen Entwicklungsstörungen kann genauso wenig allein im Klassenzimmer gelöst werden, … (Thorsten Klute [SPD]: What?)

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