landtag.nrw.de ↗

Dr. Martin Vincentz

AfD 04.12.2024 Sitzungen 18/81

Im Jahr 2022 hat der Landtag die Errichtung der neuen Stiftung Opferschutz Nordrhein-Westfalen beschlossen. Die Stiftung hat nunmehr im vergangenen Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Sie unterstützt Menschen, die Opfer einer Gewalttat geworden sind und trotz aller rechtlichen Unterstützungsangebote keine angemessene Entschädigung erhalten. Dies kann Ihren Ursprung darin finden, dass Täter häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügen oder gänzlich mittellos sind und somit ihrer Rechtspflicht zum Ausgleich des Schadens nicht nachkommen können. Diese Arbeit ist von elementarer Bedeutung insbesondere vor dem Hintergrund, wenn es infolge der Gewalttat zu finanziellen Einbußen kommt. Wenn das zuvor erlittene Leid sich in einer finanziellen Schieflage manifestiert und somit auch noch nach der eigentlichen Tat weiterhallt und die Betroffenen belastet, benötigen sie Unterstützung. Hier müssen die Gesellschaft und die Politik zusammenstehen. Daher ist es auch folgerichtig die „hinterbliebenen“ Personen dem Kreis der Unterstützungsempfänger hinzuzufügen und klar zu konkretisieren, denn auch wenn mit dem Ableben eines Ehegatten die Ehe endet und rein rechtlich damit die Eigenschaft als „angehörige Person“, so endet jedoch nicht das Leid. Dementsprechend verhalten wir uns so wie in den vorherigen Ausschüssen. Wir unterstützen diesen wichtigen Antrag, um den Menschen zu helfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Landtag Anlage 4 Zu TOP 14 – Gesetz zur Änderung des Statistikgesetzes NRW – zu Protokoll gegebene Reden

Alle Reden von Dr. Martin Vincentz Protokoll ↗