André Kuper
Herr Minister, darf ich Sie kurz unterbrechen? Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales: Nein, das möchte ich jetzt nicht. Hierzu hat das in Berlin abgeschlossene Forschungsprojekt MenoSupport konkrete betriebliche Maßnahmen entwickelt, die in Betrieben umgesetzt werden können. Unterstützung gibt es für die Frauen in den Wechseljahren mit Beeinträchtigung im Arbeitsalltag in Nordrhein-Westfalen bereits über die mit Landesmitteln geförderten Kompetenzzentren Frau und Beruf. Sie bieten bereits eine große Bandbreite von Maßnahmen an, um die Bedarfe und Potenziale auch von Frauen im höheren Lebensalter in den Fokus zu nehmen und zu entwickeln. Die Maßnahmen werden stetig im Dialog mit allen maßgeblich Beteiligten gemäß den entsprechenden Bedarfen weiterentwickelt. Der öffentliche Dienst in Nordrhein-Westfalen setzt zur Entlastung der Betroffenen schon Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus den Bereichen Stressbewältigung, Bewegung und Ernährung ein. Ebenfalls hilfreich für Frauen ist es, dass zur Information rund um das Thema „Wechseljahre“ bereits umfangreiche und qualitätsgesicherte Aufklärungsmaterialien über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sowie über die Plattform gesund.bund.de zur Verfügung stehen. Wie Sie sehen, unterstützt die Landesregierung bereits bestehende Ansätze, Frauen in den Wechseljahren zu unterstützen. Ein offener Umgang in der Gesellschaft mit diesem Thema, finde ich, gehört dazu. – Schönen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der CDU und den GRÜNEN) 09.10.2024
