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Herbert Reul

11.09.2024 Sitzungen 18/73

Ich kann es nur wiederholen, aber das mache ich auch gerne noch ein paar Mal. Ich habe eine SMS geschrieben und gefragt: Wann kann ich anrufen? – Dann lief richtigerweise die Kontaktschleife über die Büros, weil wir beide unterwegs waren, mit dem Hinweis: Was gibt es Wichtiges? – Das ist die Kurzfassung. Daraufhin habe ich meinem Büro gesagt: „Sagen Sie bitte Bescheid, dass es sich erledigt hat“, weil die Information, die ich weitergeben wollte, nämlich, dass es sich um einen Flüchtling handelt, der bereits abgeschoben werden sollte, schon in den Medien war. Im Grunde hatte sich also der ganze Vorgang überholt. Der Grund meines Anrufes war nicht mehr gegeben, und darum habe ich nicht mehr angerufen, und auch Frau Ministerin Paul hat nicht angerufen. Wir wussten ja, dass wir uns – wenn auch nur virtuell – um 15:00 Uhr im Kabinett treffen würden, wenn wir reden wollten. Insofern gab es keinerlei Notwendigkeit, noch einmal Kontakt aufzunehmen. Das, was ich sagen wollte, war bekannt. Frau Ministerin Paul kann es selbst beantworten, aber warum sollte sie mich anrufen, wenn sie es schon weiß? Auch die Frage ist damit eigentlich geklärt. Dass darüber im Kabinett gesprochen worden ist, weil man bis dahin weitere Informationen gesammelt hat, ist richtig. Dahin habe ich meine und Frau Ministerin Paul ihre Informationen mitgebracht, sie allen Kollegen – natürlich nicht nur allein – vorgetragen und das mit ihnen ausgetauscht.

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