Dr. Martin Vincentz
Vielen Dank, Herr Präsident. – Sehr geehrter Herr Lürbke, ob Ihnen das passt oder nicht: Wir als AfD haben nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht, unsere Parteitage abzuhalten. Leider ist es bei uns mittlerweile fast trauriger Alltag, dass es für ehrenamtliche Delegierte kaum mehr möglich ist, ohne Gefahr für Leib und Leben an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, obgleich es ja immer wieder heißt, dass man sich doch in der Politik engagieren solle. Da Sie alle den friedlichen Protest an dieser Stelle loben, sei noch einmal darauf hingewiesen, dass 03.07.2024 allein in der Woche vor dem Bundesparteitag unsere Landesgeschäftsstelle hier in Düsseldorf, ein Parteibüro in Neuss, ein Parteibüro in Wuppertal sowie mehrere Privatadressen in Duisburg, Wuppertal und Neuss aufgesucht wurden. Das ist alles gut dokumentiert bei indymedia, wo sich Linksradikale schon für das Wochenende bei unserem Parteitag warmgelaufen haben. Es war klar, dass aus den Reihen des Protestes von Linksradikalen das Grundrauschen genutzt wurde, um nicht nur uns, sondern auch die Polizei anzugreifen. An dieser Stelle ist ganz klar davon zu sprechen, dass natürlich nicht der Polizist vor Ort versagt hat. Das sind sehr, sehr nette Menschen gewesen, die versucht haben, uns zu schützen und uns den Weg zur Halle zu bahnen. Aber man muss festhalten, dass es wieder mal nicht gut genug vorbereitet war, um es uns ermöglichen zu können, uns friedlich dort zu treffen und unseren Parteitag abzuhalten. (Beifall von der AfD)
