Dr. Christian Blex
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! „Gute Schule braucht gute Schulleitungen“. Das ist kein Zweifelsfall und eine zutreffende Überschrift. Für eine gute Schulleitung benötigen wir aber auch eine gute Schule, die wir aber nicht durch linksideologische Experimente erreichen, wie sie in den letzten Jahrzehnten an unseren Bildungseinrichtungen vorgenommen wurden. (Lachen und Zuruf von Franziska Müller-Rech [FDP]) – Frau Müller-Rech, da lachen Sie. Ihre Rede war aber wirklich noch nicht der intellektuelle Höhepunkt des heutigen Tages. (Zurufe von der SPD: Oh! – Kirsten Stich [SPD]: Das gibt es doch nicht!) – Dass sich gerade die SPD aufregt, wenn ich die FDP kritisiere, spricht für Ihr Niveau. (Zuruf von Simon Rock [GRÜNE]) Sinkende Leistungsniveaus, hyperheterogene Schülerschaften, ganze Jahrgänge, die fast ausschließlich arabisch, türkisch, ukrainisch, farsi oder dari sprechen, (Zuruf von Dilek Engin [SPD]) etliche Kündigungen von zermürbten Lehrkräften und schwächelnde Abschlussjahrgänge in der Lehrerausbildung zeichnen ein düsteres Bild, das mittlerweile jedem bekannt sein sollte. Selbstverständlich wirkt sich eine derartig geschädigte Bildungslandschaft auf die dort tätigen Lehrkräfte und damit auf die Leitungspersonen aus. Auf eine mangelnde Lehrerversorgung folgt unweigerlich Landtag eine mangelhafte Schulleiterversorgung. Wichtig ist hierbei vor allem die Verfügbarkeit von geeigneten Lehrkräften, die den, wie Sie es nennen, Veränderungen bei unseren Schulleitungen gewachsen sind. Mit einem Schub grün-voguer Geschichts-, Sowioder Irgendetwas-mit-Sprache-Lehrerin ist es eben nicht getan. (Dilek Engin [SPD]: Danke!) Ebenso ist es mit etlichen neuen Schulleitern, die dem Aufwand, dem Druck oder der Verantwortung nicht standhalten können. Hier habe ich aber noch ein gewisses Restvertrauen, weil die bisherigen Werdegänge unserer Schulleiter zumindest in den meisten Fällen geeignete Führungspersonen ins Amt brachten. Was dieser Antrag jedoch andeutet, bricht allerdings mit den bisherigen überwiegend bewährten Methoden. Teilzeitleitung, neue Fortbildungen, eine kommissarische Leitung oder eine Besoldungsanpassung sind alles nicht die Wurzeln des Übels, sondern das sind neue Problemfelder, die Sie, die SPD, im Zuge des Niedergangs unseres einst angesehenen Bildungslandes erschaffen mussten, um Ihrer Ideologie zu entsprechen. (Kirsten Stich [SPD]: Oh! – Dilek Engin [SPD]: Greifen Sie mich nicht persönlich an!) Was wir benötigen sind fachlich … (Zuruf von Dilek Engin [SPD]) – Ja, das verstehen Sie nicht. Ich verstehe das. Es ist alles gut, Frau Engin. – Was wir benötigen, sind fachlich hervorragend ausgebildete Lehrkräfte. (Zurufe von der SPD) – Ich kann doch nichts dafür, dass Sie das nicht verstehen. – Wir benötigen funktionierende und mit ausreichend Befugnissen ausgestattete Sekretariate, Fachpersonal für IT (Zuruf von Norwich Rüße [GRÜNE]) und Verwaltung, einen Rückhalt aus den Kommunen und vor allem eine klare richtungsweisende Politik, die die Probleme benennt (Zuruf von Norwich Rüße [GRÜNE]) und sich nicht hinter Phrasen wie einer ewigen Mangelverwaltung und politischen Agenden versteckt. Gleichwohl können wir die Schulen nicht zu Verwaltungsbehörden mit etlichen neuen Ämtern, Managementpositionen und permanenten Fortbildungen verkommen lassen. Der Posten des Schulleiters muss seinem Namen nun einmal gerecht werden. Dafür bringt der SPD-Antrag tatsächlich ein paar wenige Erkenntnisse mit, aber er verweigert sich selbstverständlich der Problemlösung, wo die Realität der linken Ideologie widerspricht. 12.06.2024 Es bedarf eines grundlegenden Richtungswechsels in der Bildungspolitik. Wenn aber selbst die Ministerin nicht mitzieht und sich stattdessen lieber in Kaufempfehlungen linksextremistischer Literatur verliert, sehe ich dafür wenig Hoffnung. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD – Zuruf von Simon Rock [GRÜNE])
